{"id":1510,"date":"2012-11-10T15:57:49","date_gmt":"2012-11-10T15:57:49","guid":{"rendered":"https:\/\/markus-schall.de\/?p=1510"},"modified":"2025-10-09T08:32:09","modified_gmt":"2025-10-09T08:32:09","slug":"filemaker-database-development-how-to-run-a-project","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.markus-schall.de\/en\/2012\/11\/filemaker-datenbankentwicklung-wie-lauft-ein-projekt-ab\/","title":{"rendered":"FileMaker Database development: How does a project like this work?"},"content":{"rendered":"<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-1517\" title=\"FileMaker-Entwicklung: Vom Konzept bis zur FileMaker-L\u00f6sung.\" src=\"https:\/\/markus-schall.de\/wp-content\/uploads\/filemaker-logo1.jpg\" alt=\"FileMaker-Entwicklung: Vom Konzept bis zur FileMaker-L\u00f6sung.\" width=\"150\" height=\"150\" srcset=\"https:\/\/www.markus-schall.de\/wp-content\/uploads\/filemaker-logo1.jpg 150w, https:\/\/www.markus-schall.de\/wp-content\/uploads\/filemaker-logo1-12x12.jpg 12w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/>FileMaker ist ein Datenbanksystem, das sich dank flexibler Schnittstellen \u00e4u\u00dferst gut an individuelle Anforderungen im Unternehmen anpassen l\u00e4\u00dft. Es lassen sich Datenbest\u00e4nde aus nahezu beliebigen anderen Datenbanken und aus Office-Anwendungen wie z.B. Microsoft Excel, Word oder auch Apple Numbers importieren. Dabei k\u00f6nnen FileMaker-Datenbanken auf Windows- oder Mac OS X Computern, dem iPad, iPhone und iPod touch ausgef\u00fchrt werden und eignen sich damit auch hervorragend f\u00fcr die mobile Erfassung von Daten. Wie ein neues Projekt f\u00fcr die Entwicklung einer FileMaker-Datenbank abl\u00e4uft, welche Voraussetzungen erf\u00fcllt sein sollten und was Sie selbst f\u00fcr die Vorbereitung eines Entwicklungsprojektes tun k\u00f6nnen, erl\u00e4utert dieser Artikel.<!--more--><\/p>\n<h2>Wo soll&#8217;s denn hingehen?<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/markus-schall.de\/wp-content\/uploads\/filemaker_zugriff_office_server1.jpg\" rel=\"lightbox[1510]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-1518\" title=\"filemaker_zugriff_office_server\" src=\"https:\/\/markus-schall.de\/wp-content\/uploads\/filemaker_zugriff_office_server1-300x193.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"193\" \/><\/a><\/p>\n<p>Diese Frage steht so gut wie immer am Anfang eines neuen FileMaker-Projektes. In den meisten Unternehmen sammeln sich im Laufe der Zeit unterschiedlichste Daten auf Arbeitsstationen und Servern an, seien es Excel-Tabellen, Word-Dokumente, PDF-Dokumente, E-Mails, Mailanh\u00e4nge oder auch Daten, die von anderen Datenbankservern (z.B. Oracle, IBM DB\/2, Microsoft SQL usw.) freigegeben werden. Nicht selten besteht der Wunsch, dieser Datenflut Herr zu werden und\/oder Daten aus verschiedenen anderen Datenbanken in einer FileMaker-L\u00f6sung zusammenzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Im ersten Schritt sollte also zun\u00e4chst skizziert werden, \u00fcber welche Funktionen die FileMaker-L\u00f6sung verf\u00fcgen soll und an welche Drittsysteme sie ggf. angebunden werden soll. Bei Drittsystemen stellt sich au\u00dferdem immer die Frage, ob FileMaker Daten nur lesen oder auch in andere Datenbanksysteme zur\u00fcckschreiben soll.<\/p>\n<h2>Konzeption und Pflichtenheft<\/h2>\n<p>Wurden alle gew\u00fcnschten Funktionen grob skizziert, geht es als N\u00e4chstes daran, eine detaillierte Konzeption und ein Pflichtenheft f\u00fcr die Entwicklung des Projektes zu erstellen. Ein typisches Projektkonzept sieht folgende Punkte vor:<\/p>\n<ul>\n<li><strong>Aufbau der Datenstruktur<\/strong><\/li>\n<li><strong>Aufbau und Anordnung von Bildschirm- und Drucklayouts<\/strong><\/li>\n<li><strong>Programmstruktur (Funktionen)<\/strong><\/li>\n<\/ul>\n<p>Im Projektkonzept sollte festgelegt sein, welche Datentabellen vorhanden und wie sie untereinander verkn\u00fcpft sein m\u00fcssen. Beispiel: Wenn eine Anforderung definiert ist, zu jedem Datensatz genau einen Ansprechpartner zu speichern, ist in der Stammtabelle lediglich ein Feld f\u00fcr den Ansprechpartner erforderlich. Sollte die Anforderung jedoch lauten, beliebig viele Ansprechpartner pro Datensatz zu speichern, mu\u00df f\u00fcr diesen Zweck eine weitere Tabelle f\u00fcr die Ansprechpartner angelegt werden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/markus-schall.de\/wp-content\/uploads\/filemaker-wawi-basis-screenshot1.jpg\" rel=\"lightbox[1510]\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-1525 alignleft\" title=\"Bildschirmlayout f\u00fcr FileMaker-L\u00f6sung (Basis Wawi &amp; GUI)\" src=\"https:\/\/markus-schall.de\/wp-content\/uploads\/filemaker-wawi-basis-screenshot1-300x234.jpg\" alt=\"Bildschirmlayout f\u00fcr FileMaker-L\u00f6sung (Basis Wawi &amp; GUI)\" width=\"300\" height=\"234\" srcset=\"https:\/\/www.markus-schall.de\/wp-content\/uploads\/filemaker-wawi-basis-screenshot1-300x234.jpg 300w, https:\/\/www.markus-schall.de\/wp-content\/uploads\/filemaker-wawi-basis-screenshot1-1024x799.jpg 1024w, https:\/\/www.markus-schall.de\/wp-content\/uploads\/filemaker-wawi-basis-screenshot1-768x600.jpg 768w, https:\/\/www.markus-schall.de\/wp-content\/uploads\/filemaker-wawi-basis-screenshot1-15x12.jpg 15w, https:\/\/www.markus-schall.de\/wp-content\/uploads\/filemaker-wawi-basis-screenshot1.jpg 1122w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>Um die Funktionalit\u00e4t der fertigen FileMaker-L\u00f6sung bereits w\u00e4hrend der Projektierung auf optische Umsetzbarkeit beurteilen zu k\u00f6nnen, sollten im Pflichtenheft alle Bildschirmlayouts, Listenlayouts und Drucklayouts sowie deren ungef\u00e4hrer optischer Aufbau skizziert werden. Alle Bildschirmlayouts k\u00f6nnen auf diese Weise inklusive Navigation bereits im Rahmen des ersten Meilensteins implementiert werden.<\/p>\n<p>Die Programmstruktur wird in der Konzeption so dokumentiert, da\u00df alle Funktionen skizziert werden, \u00fcber die die FileMaker-L\u00f6sung am Ende verf\u00fcgen soll. W\u00e4hrend der Entwicklung der Software dokumentiert der Entwickler im Leistungsprotokoll, wie die Funktionen implementiert wurden, also beispielsweise welche Scripte programmiert bzw. welche Layouts f\u00fcr die jeweiligen Funktionen verwendet wurden.<\/p>\n<p>Damit die Entwicklung des Projektes nicht w\u00e4hrend des Entwicklungszeitraums gest\u00f6rt wird und ggf. Teile sp\u00e4ter noch einmal neu entwickelt werden m\u00fcssen, sollten alle Anforderungen und der gesch\u00e4tzte Zeitrahmen im Pflichtenheft so detailliert wie m\u00f6glich skizziert werden. Zur besseren \u00dcbersicht und Kalkulierbarkeit wird der Zeitrahmen des Gesamtprojektes i.d.R. in sog. Meilensteine eingeteilt.<\/p>\n<h2>Die Entwicklungsphase<\/h2>\n<p>Wenn die Konzeption und das Pflichtenheft vollst\u00e4ndig angefertigt wurde, wird mit der Entwicklung des ersten Meilensteins begonnen. Dieser beinhaltet normalerweise das Grundger\u00fcst der Software sowie die erste Navigation zwischen Bildschirmlayouts. W\u00e4hrend der Entwicklungsphase dokumentiert der Entwickler jeden Arbeitsschritt im Leistungsprotokoll, das bei Verg\u00fctung nach Zeit als Basis f\u00fcr die Abrechnung dient. Sobald ein Meilenstein abgeschlossen wurde, erh\u00e4lt der Auftraggeber eine Testversion, in der er pr\u00fcfen kann, ob seine Anforderungen bis zur aktuellen Vorversion vollst\u00e4ndig implementiert wurden.<\/p>\n<h2>Die Testphase<\/h2>\n<p>Wurden alle Meilensteine fertig entwickelt, befindet sich die Software im sogenannten &#8222;Betastadium&#8220; und wird dem Auftraggeber zur Pr\u00fcfung und zum Test vorgelegt. Die Software wird nun im Rahmen einer Testumgebung vom Auftraggeber getestet. In der Testphase mu\u00df sichergestellt sein, da\u00df jede Funktion der Software mehrfach und m\u00f6glichst unter verschiedenen Voraussetzungen getestet wird.<\/p>\n<p>\u00dcber ein spezielles Reporting-System k\u00f6nnen Fehler durch den Auftraggeber direkt in der Software gemeldet werden. Alle Fehlermeldungen werden gesammelt in einem Fehlerverfolgungsprotokoll, auf das der Auftraggeber und der Entwickler Zugriff haben. Anhand dieses Protokolls kann der Entwickler sehen, welche Fehler noch zu beheben sind, und der Auftraggeber kann feststellen, welche Fehler vom Entwickler bereits behoben worden sind.<\/p>\n<h2>Anwenderdokumentation<\/h2>\n<p>Je nach Anforderung des Auftraggebers wird nach Fertigstellung der FileMaker-L\u00f6sung eine Dokumentation f\u00fcr die Anwender der L\u00f6sung erstellt. Wenn die Realisierung des Projektes in enger Zusammenarbeit mit den k\u00fcnftigen Anwendern durchgef\u00fchrt wurde, kann die Erstellung einer Anwenderdokumentation in der Praxis durchaus auch entfallen.<\/p>\n<h2>Jetzt geht&#8217;s los: Der Rollout<\/h2>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-1522\" title=\"FileMaker Datenbanken auf PC, Mac, iPad und iPhone\" src=\"https:\/\/markus-schall.de\/wp-content\/uploads\/filemaker-ipad.jpg\" alt=\"FileMaker Datenbanken auf PC, Mac, iPad und iPhone\" width=\"284\" height=\"149\" srcset=\"https:\/\/www.markus-schall.de\/wp-content\/uploads\/filemaker-ipad.jpg 284w, https:\/\/www.markus-schall.de\/wp-content\/uploads\/filemaker-ipad-18x9.jpg 18w\" sizes=\"auto, (max-width: 284px) 100vw, 284px\" \/>Wenn w\u00e4hrend der Testphase alle gemeldeten Fehler beseitigt wurden und die FileMaker-L\u00f6sung vom Auftraggeber f\u00fcr die Produktivphase freigegeben wurde, erfolgt der sogenannte &#8222;Rollout&#8220; der L\u00f6sung, also die Installation auf den Arbeitsstationen und ggf. auf dem Server. Je nach dem, in welcher Umgebung die FileMaker-L\u00f6sung eingesetzt werden soll, kommen daf\u00fcr Windows PCs, Apple Macintosh, Apple iPad, iPhone oder iPod touch in Frage. Bei Nutzung eines FileMaker-Servers werden nun die Datenbanken auf dem FileMaker Server sowie eine passende Backup-Strategie eingerichtet. Nach einem kurzen Test jedes FileMaker-Clients ist die Entwicklung abgeschlossen, und es kann begonnen werden, die FileMaker-L\u00f6sung in der Produktivumgebung einzusetzen.<\/p>\n<h2>Weitere Fragen zu individuellen Datenbanken?<\/h2>\n<p>Dieser Artikel erl\u00e4utert den typischen Ablauf f\u00fcr die Entwicklung individueller Datenbanken mit FileMaker Pro. Auf dieser Internetseite finden Sie weitere Informationen \u00fcber die <strong>Optimierung von Gesch\u00e4ftsprozessen<\/strong> mit FileMaker, <a title=\"Datenbankentwicklung\" href=\"https:\/\/markus-schall.de\/leistungen\/filemaker\/datenbankentwicklung\/\"><strong>FileMaker Datenbankentwicklung<\/strong><\/a> und die <a title=\"Tarifmodelle\" href=\"https:\/\/markus-schall.de\/leistungen\/filemaker\/tarifmodelle\/\"><strong>Tarifmodelle<\/strong><\/a>. Selbstverst\u00e4ndlich stehen wir Ihnen f\u00fcr weitere Fragen gerne auch pers\u00f6nlich zur Verf\u00fcgung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>FileMaker is a database system that can be adapted extremely well to individual company requirements thanks to its flexible interfaces. Data can be imported from almost any other database and from Office applications such as Microsoft Excel, Word or Apple Numbers. FileMaker databases can be used on Windows or Mac OS X computers, the iPad, iPhone and iPod ... <a title=\"FileMaker Database development: How does a project like this work?\" class=\"read-more\" href=\"https:\/\/www.markus-schall.de\/en\/2012\/11\/filemaker-datenbankentwicklung-wie-lauft-ein-projekt-ab\/\" aria-label=\"Read more about FileMaker database development: How does a project like this work?\">Read more<\/a><\/p>","protected":false},"author":1,"featured_media":2342,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"iawp_total_views":20,"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[440,410],"class_list":["post-1510","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-filemaker","tag-datenbanken","tag-filemaker"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.markus-schall.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1510","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.markus-schall.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.markus-schall.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.markus-schall.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.markus-schall.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1510"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.markus-schall.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1510\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2640,"href":"https:\/\/www.markus-schall.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1510\/revisions\/2640"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.markus-schall.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media\/2342"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.markus-schall.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1510"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.markus-schall.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1510"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.markus-schall.de\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1510"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}