Seit mehr als zehn Jahren beschäftige ich mich intensiv mit dem Thema Hämorrhoiden – leider nicht aus theoretischem Interesse, sondern aus eigener Erfahrung. In dieser Zeit habe ich bereits zwei Operationen hinter mir: eine THD‑Methode (Transanale Hämorrhoiden‑Desarterialisation) und eine Laserbehandlung. Beide Eingriffe haben zwar vorübergehend geholfen, aber die Beschwerden sind mit der Zeit immer wieder zurückgekehrt.
Auf meinem Weg habe ich zahlreiche klassische Therapien und alternative Ansätze ausprobiert, von Salben und Zäpfchen bis hin zu eher ungewöhnlichen Methoden. Aus diesen Erfahrungen ist mein Wunsch entstanden, mein Wissen weiterzugeben. Deshalb habe ich ein Buch darüber geschrieben, in dem ich meine persönliche Geschichte erzähle und erkläre, warum ich heute überzeugt bin, dass Hämorrhoiden in vielen Fällen ganzheitlich betrachtet werden müssen. Gerade wenn die Beschwerden immer wiederkehren, lohnt sich der Blick auf tieferliegende Ursachen wie Verspannungen, Fehlhaltungen, Ernährung oder Stress – und nicht nur die reine Symptombekämpfung.
Ein halbes Jahr tägliche Anwendung – was mich überzeugt
Ich wende die MUCOKEHL‑D3‑Salbe seit etwa sechs Monaten regelmäßig bei Hämorrhoiden an. Die Tube habe ich stets griffbereit, und ich trage die Salbe mit dem Zeigefinger so tief wie möglich in den After ein – im Volksmund unverblümt „ins Arschloch“. Doch der nüchterne Ton, liebe Tradition: das Ziel ist Linderung, nicht Sprache. Zum Glück funktioniert es hervorragend – ohne Farbflecken, wie man sie von Zinksalben (z. B. Zinki Molli) kennt.
Praktischer Vorteil gegenüber Zinksalbe
Zinksalben färben markant weiß – ganz praktisch ein Nachteil bei Kleidung oder nachts im Bett. MUCOKEHL‑D3 hingegen hinterlässt kaum sichtbare Rückstände. Diese unauffällige Handhabung empfinde ich als enorm viel lebensnaher und praktischer.
Wirkstoff und Therapieprinzip: Mucor racemosus D3 und Isopathie
Der zentrale Wirkstoff ist Mucor racemosus in D3-Potenz – also ein Pilzbestandteil, potenziert nach dem homöopathischen D3-Verfahren. Damit gehört die Salbe zur SANUM‑Therapie, genauer zu den Elementen der System‑Regulation, und wird als isopathisch bzw. immunobiologisch verordnet. Das Prinzip: Heilung durch Ähnliches, indem man regulierend auf Mikroorganismen einwirkt, die natürlicherweise in Blut und Gewebe vorkommen (Endobionten)
Beipackzettel & Anwendungshinweise
Die Salbe enthält pro 1 g: 0,1 g Mucor racemosus D3 sowie Lanolin (Wollwachsalkoholsalbe), mittelkettige Triglyceride, Glycerolmonostearat, Propylenglycol, Magnesiumsulfat, Milchsäure und Wasser für Injektionszwecke.
Die empfohlene Dosierung lautet: 1–3 × täglich dünn auftragen, ggf. auf Verband. Wichtig: Die Packungsbeilage warnt, die Anwendung nicht länger als vier Wochen ohne ärztliche Rücksprache fortzuführen. Außerdem sind Kontraindikationen zu beachten: bekannte Überempfindlichkeit auf Schimmelpilze (Mucor racemosus), Autoimmunerkrankungen, Kinder unter 12 Jahren, Schwangerschaft und Stillzeit. In seltenen Fällen sind Hautreaktionen möglich – dann sollte abgesetzt und eine Ärztin oder ein Arzt konsultiert werden.
Alternative Darreichungsform: Zäpfchen
Es existieren auch MUCOKEHL‑D3‑Zäpfchen, die denselben Wirkstoff enthalten: je 0,2 g Mucor racemosus D3 plus Hartfett als Hilfsstoff. Sie werden üblicherweise einmal täglich vor dem Schlafengehen rektal eingeführt. Auch hier gilt: max. vier Wochen Anwendung.
Meine persönlichen Erfahrungen mit der Salbe
Als ich vor etwa einem halben Jahr begonnen habe, die MUCOKEHL‑D3‑Salbe regelmäßig anzuwenden, hatte ich sowohl innere als auch äußere Hämorrhoiden. Nach jedem Toilettengang traten die äußeren Knoten deutlich hervor – mal erbsengroß, manchmal sogar bis zur Größe einer kleinen Kirsche. Anfangs war das für mich sehr belastend, denn das Gefühl, ständig etwas „zurückdrücken“ zu müssen, war unangenehm und nervig.
Ich begann damit, die Salbe ein- bis zweimal täglich anzuwenden – nicht öfter, aber dafür wirklich konsequent. Schon nach einigen Wochen konnte ich die ersten Veränderungen feststellen: Die äußeren Hämorrhoiden begannen sichtbar zurückzugehen, die Schwellung nahm ab, und die Haut fühlte sich insgesamt beruhigter an. Nach etwa einem Monat war der Unterschied bereits deutlich spürbar, und nun – nach gut einem halben Jahr – sind die äußeren Hämorrhoiden praktisch vollständig verschwunden.
Kombination mit einer besseren Toilettenhaltung
Parallel zur Behandlung habe ich zusätzlich eine kleine, aber meiner Erfahrung nach sehr wirkungsvolle Veränderung eingeführt: Ich setze mich beim Stuhlgang nicht mehr normal hin, sondern gehe in eine Hockposition. Dafür gibt es spezielle Toilettenhocker, die die natürliche Haltung unterstützen und das Entleeren erleichtern. Auch ohne Hocker lässt sich das improvisieren, aber mit ist es komfortabler und anatomisch günstiger.

Ich bin überzeugt, dass diese Kombination – die regelmäßige Anwendung der MUCOKEHL‑D3‑Salbe und die veränderte Sitzhaltung – einen großen Unterschied gemacht hat. Heute muss ich nichts mehr zurückdrücken, nach dem Stuhlgang tritt kaum noch Gewebe hervor, und insgesamt ist der gesamte Bereich spürbar entspannter und reizfreier. Für mich war diese Kombination einer der entscheidenden Wendepunkte auf dem Weg zur Besserung.
Ganzheitlicher Blick: Hämorrhoiden als Ausdruck tieferer Themen
In meiner Erfahrung entstehen Hämorrhoiden häufig im Zusammenhang mit chronischer Verspannung, Beckenfehlstellungen und anderen muskulären oder strukturellen Problemen. Deshalb ist es sinnvoll, ihre Entstehung ganzheitlich zu betrachten – nicht nur symptomatisch zu behandeln. MUCOKEHL‑D3 dient bei mir als bewährtes Standardmittel zur symptomatischen Unterstützung, doch ebenso wichtig bleiben Bewegung, Haltung, Entspannung und eventuelle therapeutische Begleitung.
Transparenz: Keine Werbung, nur ehrliche Empfehlung
Dieser Artikel beruht allein auf meiner persönlichen Erfahrung und dem Wunsch, wirkungsvolle, traditionelle Therapien weiterzugeben. Weitere Erfahrungen – etwa Kombinationen mit anderen homöopathischen Mitteln, begleitende Maßnahmen oder Langzeiterfolge – werde ich gerne in kommenden Blogbeiträgen in dieser Serie vertiefen.
Meine Erfahrungen im Buch: Ganzheitliche Sichtweise und wertvolle Tipps
Meine persönliche Leidensgeschichte mit Hämorrhoiden habe ich in einem eigenen Buch ausführlich aufgeschrieben. Darin erzähle ich nicht nur, wie sich die Beschwerden bei mir entwickelt haben und welche klassischen Therapien ich ausprobiert habe, sondern vor allem, welche ganzheitlichen Ansätze mir langfristig wirklich geholfen haben.
Ich gehe in dem Buch weit über das rein Symptomatische hinaus und betrachte Hämorrhoiden als Teil eines größeren Gesamtbilds. Themen wie chronische Verspannungen, falsche Sitz- und Bewegungsgewohnheiten, Beckenfehlstellungen, Stress und Ernährung spielen dabei eine zentrale Rolle. Diese Zusammenhänge werden häufig unterschätzt, obwohl sie entscheidenden Einfluss auf die Entstehung und Heilung haben können.
Neben der MUCOKEHL‑D3‑Salbe, die für mich inzwischen ein Standardmittel geworden ist, gebe ich auch zahlreiche weitere Tipps – angefangen bei alltäglichen Entlastungen über natürliche Hausmittel bis hin zu gezielten Übungen, die helfen können, Ursachen nachhaltig anzugehen. Das Buch soll anderen Betroffenen helfen, neue Perspektiven einzunehmen und ihren eigenen Weg zu finden, statt sich ausschließlich auf kurzfristige Symptombekämpfung zu verlassen.
Daten zum Buch:
Taschenbuch, Softcover, 202 Seiten
ISBN-13: 978-3-69211-000-4
Preis: 22,90 Euro
Erhältlich über BOD, Amazon & den Buchhandel
Ausblick und Motivation
Du hast das traditionelle Heilwissen wertschätzend genutzt – eine Haltung, die in unserer heutigen Schnelllebigkeit oft vergessen wird. Der skeptisch-hinterfragende Geist erlaubt es uns, trotz persönlicher Überzeugung verlässlich zu bleiben und Wohltuendes weiterzugeben. Nutze Deine Erfahrungen, um andere sanft auf bewährte Methoden aufmerksam zu machen – mit Klarheit, Besonnenheit und einem freundlichen Ton, der Vertrauen schafft.
Wenn Du bald weitere Erkenntnisse gesammelt hast – z. B. Kombinationstherapien, Reaktionen bei wechselnder Ernährung oder begleitenden Lebensumständen – stehe ich bereit, um gemeinsam detaillierte Blogartikel daraus zu schmieden.
Alles Gute weiterhin auf Deinem Weg – behutsam, bewusst und mit Respekt für das, was sich bewährt hat.
Häufig gestellte Fragen zu MUCOKEHL‑D3 und Hämorrhoiden
1. Was ist die MUCOKEHL‑D3‑Salbe eigentlich genau?
Die MUCOKEHL‑D3‑Salbe ist ein Präparat der Firma Sanum Kehlbeck. Sie enthält den Wirkstoff Mucor racemosus in D3-Potenz, einen speziellen Pilzbestandteil, der nach dem Prinzip der Isopathie wirkt. Ziel ist es, den Körper bei der Selbstregulation zu unterstützen und das natürliche Gleichgewicht wiederherzustellen. Die Salbe wird traditionell bei Haut- und Schleimhautproblemen eingesetzt, u. a. auch im Analbereich.
2. Kann ich die MUCOKEHL‑D3‑Salbe bei inneren und äußeren Hämorrhoiden anwenden?
Ja, die Salbe eignet sich sowohl für äußere als auch für innere Hämorrhoiden. Bei äußeren Hämorrhoiden wird sie vorsichtig aufgetragen, bei inneren empfiehlt es sich, sie mit dem Finger oder einem Applikator sanft in den Analkanal einzubringen. Markus Schall wendet die Salbe seit über sechs Monaten ein- bis zweimal täglich an und berichtet von sehr guten Ergebnissen.
3. Wie lange dauert es, bis eine Wirkung spürbar ist?
Die ersten Verbesserungen treten oft nach wenigen Wochen auf. In Markus’ Fall zeigte sich bereits nach etwa einem Monat eine deutliche Besserung der äußeren Hämorrhoiden. Nach einem halben Jahr sind diese nahezu vollständig verschwunden. Die Wirkung kann individuell variieren, wichtig ist vor allem die konsequente, regelmäßige Anwendung.
4. Gibt es Nebenwirkungen bei der MUCOKEHL‑D3‑Salbe?
In der Regel wird die Salbe gut vertragen. Laut Hersteller können in seltenen Fällen Hautreizungen oder Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten, insbesondere bei einer bekannten Allergie gegen Schimmelpilze. Bei starken Rötungen, Juckreiz oder Brennen sollte die Anwendung unterbrochen und ein Arzt konsultiert werden.
5. Warum empfiehlst Du MUCOKEHL‑D3 statt klassischer Zinksalbe?
Im Artikel hebt Markus Schall hervor, dass die MUCOKEHL‑D3‑Salbe deutlich praktischer ist, weil sie kaum färbt. Klassische Zinksalben wie Pasta Zinci Molli hinterlassen häufig starke weiße Spuren auf der Haut, der Kleidung oder der Bettwäsche. Zudem empfindet er die Konsistenz und das Hautgefühl bei MUCOKEHL‑D3 als angenehmer.
6. Gibt es MUCOKEHL‑D3 auch als Zäpfchen?
Ja, neben der Salbe sind auch Zäpfchen mit demselben Wirkstoff erhältlich. Diese eignen sich vor allem, wenn die Hämorrhoiden tiefer im Analkanal liegen oder wenn man die Anwendung als Ergänzung zur Salbe nutzen möchte. Markus selbst bevorzugt die Salbe, da er sie einfacher und gezielter einsetzen kann.
7. Kann ich die Salbe einfach in der Apotheke kaufen?
Ja, die MUCOKEHL‑D3‑Salbe ist rezeptfrei in jeder Apotheke erhältlich. Falls sie nicht vorrätig ist, kann sie innerhalb weniger Tage bestellt werden. Es empfiehlt sich, gezielt nach dem Produktnamen zu fragen, da es Teil einer speziellen Serie von Sanum Kehlbeck ist.
8. Wie lange sollte ich die Salbe maximal verwenden?
Laut Hersteller sollte die MUCOKEHL‑D3‑Salbe nicht länger als vier Wochen am Stück ohne ärztliche Rücksprache angewendet werden. Markus berichtet allerdings, dass er sie seit einem halben Jahr regelmäßig verwendet – ohne negative Effekte. Bei längerer Nutzung empfiehlt sich jedoch, die Anwendung mit einem Therapeuten oder Arzt abzustimmen.
9. Gibt es noch weitere Tipps, um Hämorrhoiden langfristig in den Griff zu bekommen?
Ja, Markus kombiniert die Anwendung der Salbe mit einer veränderten Toilettenhaltung. Statt klassisch zu sitzen, hockt er beim Stuhlgang – entweder mit einem speziellen Toilettenhocker oder improvisiert. Diese Position entlastet den Darm und erleichtert die Entleerung. Außerdem rät er dazu, Bewegung, Ernährung, Stressmanagement und Körperhaltung ganzheitlich mitzudenken, da Hämorrhoiden häufig mit Verspannungen oder Fehlstellungen zusammenhängen.
10. Hast Du noch mehr persönliche Tipps oder Empfehlungen?
Ja. Markus hat seine gesamte Leidensgeschichte sowie zahlreiche praktische Tipps, Hintergrundinformationen und alternative Ansätze in einem Buch zusammengefasst. Dort geht er noch viel ausführlicher auf Ursachen, Prävention und verschiedene Hilfsmittel ein. Für Leser, die tiefer ins Thema einsteigen wollen, ist das Buch eine wertvolle Ergänzung zum Blogartikel.






