Magazin für Europa, KI, Digitalisierung & Gesellschaft

Aktuelle Beiträge

Von FileMaker zur Cloud: Wie SchallOS Business-Software mit KI, Runtime und Updates verbindet

SchallOS - Intelligent Application Platform

Bei der Entwicklung einer Business-Anwendung stehen zunächst die sichtbaren Aufgaben im Mittelpunkt. Tabellen werden angelegt, Beziehungen definiert, Eingabemasken gestaltet und betriebliche Abläufe automatisiert. Sobald die ersten Benutzer mit der Lösung arbeiten können, scheint ein großer Teil des Projekts abgeschlossen zu sein. Im praktischen Einsatz beginnt dann jedoch die langfristig anspruchsvollere Phase. Eine geschäftlich genutzte Anwendung muss gepflegt, erweitert und an neue Anforderungen angepasst werden. Änderungen müssen dokumentiert, neue Versionen verteilt und vorhandene Daten sicher übernommen werden. Hinzu kommen unterschiedliche Benutzerrechte, Datensicherungen, Fehleranalysen und die Frage, ob eine Lösung lokal, auf einem eigenen Server oder in der Cloud betrieben werden soll.

Viele Entwicklungsplattformen konzentrieren sich vor allem auf die Erstellung der eigentlichen Anwendung. Für Updates, Dokumentation, Deployment und Betrieb werden später zusätzliche Werkzeuge und individuelle Verfahren ergänzt. Mit der Zeit entsteht eine technische Umgebung aus vielen voneinander getrennten Bestandteilen, die nur mit erheblichem Aufwand zusammengehalten werden kann. SchallOS verfolgt deshalb einen umfassenderen Ansatz. Die Plattform soll eine Business-Anwendung nicht nur bei ihrer Entstehung begleiten, sondern über ihren gesamten Lebenszyklus: von der Entwicklung über die Dokumentation und Bereitstellung bis zu Updates und dauerhaftem Betrieb.

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Reichtum im Eis – warum Grönlands Rohstoffboom unsicher bleibt

Rohstoffe in Grönland

Unter dem Eis Grönlands liegt ein Versprechen, das seit Jahren die Fantasie von Politik, Wirtschaft und Investoren beschäftigt: seltene Erden, kritische Mineralien, Öl, Gas und andere Rohstoffe, die in einer rohstoffhungrigen Welt immer wichtiger werden könnten. Je stärker der Klimawandel die arktischen Regionen verändert, desto häufiger wird Grönland als künftiger Gewinner dieser Entwicklung beschrieben.

Doch so einfach ist die Rechnung nicht. Zwischen geologischen Vorkommen und wirtschaftlich rentabler Förderung liegen politische Entscheidungen, hohe Kosten, fehlende Infrastruktur, schwankende Rohstoffpreise und eine Bevölkerung, die nicht jede Form industrieller Erschließung mittragen muss. Grönland ist damit weniger ein sicherer Rohstoffgigant als ein Beispiel dafür, wie groß der Abstand zwischen Potenzial und Wirklichkeit sein kann.

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Software entwickeln mit Codex, ChatGPT und KI: Praxisleitfaden für Entwickler

Softwareentwicklung mit KI

Wenn Du mich vor wenigen Jahren gefragt hättest, wie Softwareentwicklung in zehn Jahren aussehen wird, hätte ich vermutlich über neue Programmiersprachen, bessere Frameworks oder leistungsfähigere Entwicklungsumgebungen gesprochen. Heute würde meine Antwort völlig anders ausfallen. Die größte Veränderung findet nicht bei den Werkzeugen statt, sondern bei der Art und Weise, wie wir als Entwickler denken und arbeiten.

Während ich diese Zeilen schreibe, arbeite ich selbst an einem neuen Softwaresystem. Dabei nutze ich seit einigen Wochen intensiv moderne KI-Werkzeuge wie Codex und andere Sprachmodelle. Anfangs war ich neugierig, inzwischen bin ich vor allem beeindruckt. Nicht deshalb, weil die KI plötzlich alles alleine erledigt, sondern weil sie bestimmte Aufgaben erstaunlich gut übernimmt und dadurch neue Arbeitsweisen ermöglicht.

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Donald Trump im System USA – Herkunft, Macht, Medien und Wirkung

Donald Trump im System USA

Donald Trump ist keine gewöhnliche politische Figur. Er ist kein klassischer Staatsmann, kein ideologisch geschulter Parteisoldat, kein Produkt jahrzehntelanger Washingtoner Netzwerke. Trump ist vor allem eines: eine Projektionsfläche. Für Hoffnungen, für Ängste, für Wut, für Ablehnung – und für Erwartungen, die weit über konkrete Politik hinausgehen. Genau darin liegt der Grund, warum ein Porträt über ihn sinnvoll ist. Man muss ihn nicht mögen oder ablehnen, aber er macht definitiv etwas sichtbar, das vorher bereits da war.

Trump steht nicht nur für Entscheidungen oder Programme. Er steht für einen Bruch im politischen Selbstverständnis der westlichen Welt. Und dieser Bruch lässt sich nicht erklären, wenn man ihn nur als „Populisten“, „Provokateur“ oder „Unfall der Geschichte“ betrachtet. Wer Trump verstehen will, muss ihn als Symptom und zugleich als Akteur betrachten.

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Was ist der Sinn des Lebens? Religionen, Philosophen und Helmut Thielicke im Vergleich

Die Frage nach dem Sinn des Lebens

Es gibt Fragen, die begleiten die Menschheit schon seit Jahrtausenden. Fragen, die nie wirklich verschwinden, egal wie modern unsere Welt wird. Eine dieser Fragen lautet wahrscheinlich ganz einfach: Was ist eigentlich der Sinn des Lebens?

Interessanterweise taucht die Antwort „42“ dabei heute immer wieder auf – meist mit einem kleinen Schmunzeln. Der Hintergrund stammt aus „The Hitchhiker’s Guide to the Galaxy“ von Douglas Adams. In der Geschichte baut eine hochentwickelte Zivilisation einen gigantischen Supercomputer, der über Millionen Jahre hinweg die „Antwort auf die ultimative Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest“ berechnen soll. Das Ergebnis lautet am Ende schlicht: 42. Das Absurde daran: Niemand weiß am Ende eigentlich mehr genau, wie die ursprüngliche Frage lautete.

Genau deshalb wurde diese Szene weltberühmt. Sie ist lustig, aber gleichzeitig erstaunlich tiefgründig. Denn vielleicht beschreibt sie ein menschliches Grundproblem ziemlich treffend: Wir suchen oft verzweifelt nach Antworten, ohne überhaupt genau zu wissen, welche Frage wir eigentlich stellen.

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Wie künstliche Intelligenz die Softwareentwicklung und FileMaker verändert

KI-Evolution bei der Entwicklung von FileMaker Datenbanken

Wer derzeit durch Nachrichtenportale, soziale Netzwerke oder Business-Plattformen scrollt, bekommt schnell den Eindruck, dass künstliche Intelligenz praktisch über Nacht die gesamte Arbeitswelt verändert. Fast täglich erscheinen neue Werkzeuge, neue Sprachmodelle oder neue Versprechen. Texte werden automatisch geschrieben, Bilder generiert, Videos erstellt und Software teilweise bereits per Spracheingabe vorbereitet.

Für viele Unternehmen entsteht dadurch eine merkwürdige Mischung aus Neugier und Druck. Denn natürlich möchte niemand den Anschluss verpassen. Gleichzeitig wissen viele Unternehmer, Selbstständige und Entwickler noch gar nicht genau, welche dieser Technologien langfristig wirklich relevant bleiben werden. Genau darin liegt derzeit vermutlich die eigentliche Besonderheit der aktuellen KI-Phase: Fast jeder spürt, dass sich etwas verändert – aber kaum jemand kann im Moment wirklich zuverlässig einschätzen, wie schnell und in welche Richtung.

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Wie die Pandemie Ökonomen in Bezug auf Inflation, Wachstum und wirtschaftliche Erholung eines Besseren belehrte

Annahmen von Ökonomen während der Pandemie

Noch während der Corona-Pandemie waren sich viele Ökonomen erstaunlich einig: Die große Gefahr sei eine Phase niedriger Inflation, vielleicht sogar Deflation. Wenige Jahre später zeigt sich ein anderes Bild. Die Inflation erreichte in vielen Ländern historische Höhen, Lieferketten brachen zusammen, und wirtschaftliche Entwicklungen verliefen anders als erwartet.

Die Pandemie war nicht nur eine gesundheitliche Krise – sie war auch ein Stresstest für wirtschaftliche Prognosen. Dieser Beitrag zeigt, wo sich Experten geirrt haben, warum das so war und was sich daraus für zukünftige Einschätzungen lernen lässt.

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Vom Content zur Substanz: Wie digitale Systeme entstehen, die nicht kopierbar sind

System statt Einzelinhalt

Wenn Du Dich heute im digitalen Raum bewegst, entsteht sehr schnell ein bestimmter Eindruck: Wer sichtbar ist, ist erfolgreich. Wer Reichweite hat, hat Einfluss. Und wer viele Inhalte produziert, baut sich automatisch etwas auf. Diese Gleichung wirkt auf den ersten Blick plausibel – sie ist aber trügerisch. Denn Sichtbarkeit ist kein Besitz. Reichweite ist kein Eigentum. Und Inhalte sind noch lange kein Fundament.

Ein Beitrag kann tausendfach gelesen werden und dennoch nach wenigen Tagen praktisch verschwinden. Ein Social-Media-Post kann viral gehen – und gleichzeitig keinerlei nachhaltige Wirkung entfalten. Selbst gut platzierte Inhalte in Suchmaschinen sind nicht automatisch stabil. Sie hängen an Algorithmen, an Plattformregeln und an Entwicklungen, die Du nicht kontrollierst.

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