Wenn Du Dich heute im digitalen Raum bewegst, entsteht sehr schnell ein bestimmter Eindruck: Wer sichtbar ist, ist erfolgreich. Wer Reichweite hat, hat Einfluss. Und wer viele Inhalte produziert, baut sich automatisch etwas auf. Diese Gleichung wirkt auf den ersten Blick plausibel – sie ist aber trügerisch. Denn Sichtbarkeit ist kein Besitz. Reichweite ist kein Eigentum. Und Inhalte sind noch lange kein Fundament.
Ein Beitrag kann tausendfach gelesen werden und dennoch nach wenigen Tagen praktisch verschwinden. Ein Social-Media-Post kann viral gehen – und gleichzeitig keinerlei nachhaltige Wirkung entfalten. Selbst gut platzierte Inhalte in Suchmaschinen sind nicht automatisch stabil. Sie hängen an Algorithmen, an Plattformregeln und an Entwicklungen, die Du nicht kontrollierst.
Des öfteren werde ich von Unternehmern gefragt: „Brauchen wir einen Blog?“. Ebenso fragen mich öfter Personen: „Brauche ich einen Blog?“. Meine Antwort lautet fast immer: „Selbstverständlich!“ – ich erkläre an dieser Stelle gerne, warum ich das so sehe. Doch zunächst stellt sich die banale Frage: Was ist ein Blog überhaupt bzw. welche Funktionen übt er aus? In dieser Frage steckt zum großen Teil bereits die Antwort auf die erstgenannte Frage. Denn ein Blog übernimmt in der Regel mehrere Funktionen und ist viel mehr als einfach nur eine Plattform, auf der Artikel verfaßt werden können. Aus der Sicht eines SEO (Suchmaschinenoptimierers) ist ein Blog ein wertvolles Instrument, um Inhalte zur Verfügung zu stellen und aus mehreren Kanälen zu bündeln. Was hat nun ein Blog mit Suchmaschinenoptimierung zu tun? Das möchte ich in diesem Artikel gerne näher erläutern.