Über mich…

Markus Schall, Unternehmer und BuchautorSchon als Jugendlicher war ich fasziniert davon, wie Dinge funktionieren – besonders, wenn sie aus Platinen, Kabeln und Displays bestanden. Im Alter von 15 Jahren bekam ich zur Konfirmation mein erstes eigenes Geld und kaufte mir davon einen Commodore 128D. Kurz darauf saß ich aufgrund eines Bänderrisses mit einem frisch bandagierten Bein und Gips zu Hause – und statt mich auszuruhen, begann ich, mich in die Technik dieses Rechners zu vertiefen.

Wenig später sah ich bei einem Schulkameraden des Neuen Gymnasiums Oldenburg einen Atari ST mit dem damals legendären SM124-Monitor. Ich war sofort begeistert. Der Commodore war schnell verkauft und der Atari eingezogen. Für mich begann eine Phase des Experimentierens, Bastelns und Lernens: Ich baute meinen Atari um, rüstete ihn auf, verlötete Speicherplatinen und steckte unzählige Stunden in das Ziel, das Beste aus der Technik herauszuholen. Rückblickend kann ich sagen: Hier hat alles angefangen – diese Neugier und der Drang, Dinge zu verstehen und zu gestalten, begleiten mich bis heute.

Neues Gymnasium Oldenburg

Von der Ausbildung zur Softwareentwicklung

Nach der Schulzeit begann ich eine kaufmännische Ausbildung bei Creditreform. Das war eine Zeit, in der ich nicht nur die Grundlagen von Organisation und Betriebswirtschaft lernte, sondern auch einen Blick dafür entwickelte, wie man Prozesse effizient gestaltet.

Nach meiner Ausbildung folgte meine Zeit bei der Bundeswehr, genauer gesagt bei der Luftwaffe. Dort arbeitete ich im IT-Bereich und betreute die Rechner in der fliegertheoretischen Ausbildung. Für mich war das eine prägende Erfahrung, weil ich dort die technische Seite mit der strukturierten Arbeitsweise eines großen Systems verbinden konnte.

Zurück bei Creditreform begann ich schließlich, meine Leidenschaft für Datenbanken in die Praxis umzusetzen. Ich entwickelte mein erstes Vertriebssteuerungssystem auf Basis von FileMaker 5 und 6 und programmierte es später auf FileMaker 8 und 9 vollständig neu.

Diese Arbeit hat mein Denken nachhaltig geprägt: Ich entdeckte, wie man komplexe Abläufe in einfache Strukturen übersetzen kann – ein Ansatz, der bis zum heutigen Zeitpunkt die Grundlage meiner Arbeit ist.

Meine Software wird in intern weiterentwickeltem Zustand bis heute an einigen Standorten von Creditreform eingesetzt und weiterhin gepflegt.

Creditreform Oldenburg

Der Weg in die Selbstständigkeit

Mit den Jahren wurde mir klar, dass ich meine eigenen Ideen umsetzen wollte. Ich gründete zunächst ein Unternehmen als Apple-Händler und wechselte schließlich in die Softwareentwicklung. Aus dieser Phase entstand gofilemaker.de – und später mein bis heute zentrales Projekt: gFM-Business.

Mit gFM-Business habe ich eine ERP-Software entwickelt, die weit über klassische Systeme hinausgeht. Sie vereint ERP, CRM, Warenwirtschaft und individuelle Anpassungen in einem modularen System. Im Gegensatz zu vielen großen Anbietern setze ich dabei nicht auf starre Strukturen, sondern auf Flexibilität und individuelle Lösungen.

Freiheit, Datenhoheit und Unabhängigkeit

Ein zentraler Wert begleitet mich durch mein ganzes Berufsleben: Freiheit.

Ich habe schon früh erkannt, wie wichtig es ist, die Hoheit über die eigenen Daten zu behalten. Daten sind heute das Herzstück jedes Unternehmens, und ich halte es für einen strategischen Fehler, diese leichtfertig aus der Hand zu geben.

Deshalb setze ich bewusst auf FileMaker: Es ermöglicht mir, Datenbanken zu entwickeln, die immer auf den eigenen Servern meiner Kunden liegen. Keine Abhängigkeit von fremden Plattformen, keine versteckten Risiken – stattdessen maximale Kontrolle und Sicherheit. Für mich ist das keine Kleinigkeit, sondern eine Grundhaltung: Wer seine Daten im Griff hat, behält seine Handlungsfreiheit.

Der M. Schall Verlag und meine Bücher

Mit den Jahren ist ein weiterer Schwerpunkt hinzugekommen: das Schreiben.

Ich habe den M. Schall Verlag gegründet, um meine eigenen Bücher zu veröffentlichen und Themen aufzugreifen, die mich persönlich bewegen: Krisenmanagement, Persönlichkeitsentwicklung, Digitalisierung, KI und Gesundheit.

Das Schreiben ist für mich mehr als nur Content-Produktion – es ist die Möglichkeit, Wissen zu teilen und Denkanstöße zu geben. Meine Bücher sollen nicht belehren, sondern verstehen helfen und neue Perspektiven öffnen.

Heute: Ein eigenes Ökosystem

Heute vereine ich all diese Bereiche zu einem eigenen Ökosystem:

  • M. Schall-Verlag – meine Plattform für Wissen, Praxis und neue Perspektiven
  • gFM-Business – meine ERP-Software, die Unternehmen individuell unterstützt
  • KI-Integration – die nächste Evolutionsstufe für Publishing und ERP

Mein Ziel ist es, diese Welten miteinander zu verbinden. Ob Software, Bücher oder KI – am Ende geht es für mich immer um dasselbe: Komplexität begreifbar machen und Menschen Werkzeuge geben, die ihnen helfen, eigenständig zu handeln.

Ökosystem: Bücher, Magazin, ERP, KI-Systeme

Was mich antreibt

Ich habe in meinem Leben nie den einfachen Weg gewählt. Statt auf Standardlösungen zu setzen, wollte ich Dinge verstehen, verbessern und selbst gestalten. Das gilt für Technik, für Geschäftsmodelle und für Wissenstransfer gleichermaßen.

Heute nutze ich diese Haltung, um Unternehmen, Lesern und Kunden klare Strukturen und echte Unabhängigkeit zu ermöglichen – mit Software, Büchern und Inhalten, die authentisch sind und aus eigener Erfahrung entstehen.

Mein Credo

„Freiheit bedeutet, die Dinge zu verstehen, die einen umgeben – und die Kontrolle über die eigenen Daten, Werkzeuge und Entscheidungen zu behalten.“


Häufig gestellte Fragen

  1. Wer bist Du eigentlich – und warum schreibst Du über so unterschiedliche Themen?
    Ich bin Unternehmer, Softwareentwickler, Autor und Verleger. Vor allem aber bin ich jemand, der Dinge verstehen will – nicht nur technisch, sondern auch gesellschaftlich. Die Themen wirken auf den ersten Blick unterschiedlich, hängen aber enger zusammen, als man denkt: Technik, Wirtschaft, Gesundheit und gesellschaftliche Entwicklungen beeinflussen sich gegenseitig.
  2. Was ist Dein beruflicher Hintergrund?
    Ich arbeite seit vielen Jahren selbstständig, vor allem im Bereich Softwareentwicklung und Prozessdenken. Daraus sind eigene Lösungen, Bücher und schließlich ein Verlag entstanden. Mein Weg war kein geradliniger Karriereplan, sondern ein Lernprozess – mit Umwegen, Brüchen und bewusst getroffenen Entscheidungen.
  3. Warum betreibst Du ein eigenes Online-Magazin?
    Weil viele Themen heute entweder stark verkürzt, emotionalisiert oder ideologisch gefiltert dargestellt werden. Das Magazin ist mein Versuch, Inhalte ruhiger, strukturierter und mit mehr Tiefgang aufzubereiten – ohne tägliche Empörung, aber auch ohne Wegsehen.
  4. Welche Haltung steckt hinter Deinen Texten?
    Ich versuche, respektvoll zu schreiben, ohne angepasst zu sein. Skeptisch, ohne zynisch zu werden. Mir geht es nicht darum, Dir eine Meinung vorzugeben, sondern Denkmodelle anzubieten, mit denen Du Dir selbst ein Bild machen kannst.
  5. Warum schreibst Du auch über politische und gesellschaftliche Themen?
    Weil technische, wirtschaftliche und politische Entscheidungen direkte Auswirkungen auf unser tägliches Leben haben. Wer nur Fachthemen isoliert betrachtet, übersieht oft die eigentlichen Zusammenhänge.
  6. Was unterscheidet Deine Bücher von klassischen Ratgebern?
    Ich schreibe nicht von oben herab und auch nicht mit Patentlösungen. Meine Bücher entstehen aus eigener Erfahrung und Beobachtung. Sie sollen zum Nachdenken anregen, nicht belehren – und dem Leser Raum lassen, eigene Schlüsse zu ziehen.
  7. Welche Rolle spielt KI in Deiner Arbeit?
    KI ist für mich ein Werkzeug, kein Ersatz für Denken oder Verantwortung. Ich nutze sie dort, wo sie sinnvoll unterstützt – etwa beim Strukturieren, Ausformulieren, Übersetzen oder Analysieren – aber nicht, um Inhalte beliebig zu produzieren.
  8. Warum ist Dir Unabhängigkeit so wichtig?
    Weil Abhängigkeiten – technisch, wirtschaftlich oder geistig – langfristig immer ihren Preis haben. Viele meiner Entscheidungen, ob bei Software, Infrastruktur oder Verlag, folgen genau diesem Grundsatz.
  9. An wen richten sich Deine Inhalte?
    An Menschen, die lieber selbst denken als sich treiben zu lassen. Unternehmer, Selbstständige, Leser mit Interesse an Zusammenhängen – aber auch ganz normale Menschen, die spüren, dass vieles komplexer ist, als es oft dargestellt wird.
  10. Schreibst Du bewusst ohne extreme Zuspitzungen?
    Ja. Lautstärke ersetzt keine Substanz. Gerade bei sensiblen Themen halte ich einen ruhigen Ton für wirkungsvoller als Provokation um ihrer selbst willen.
  11. Kann man mit Dir zusammenarbeiten oder für Dich schreiben?
    Ja, grundsätzlich gerne. Besonders im Verlagsumfeld finde ich Menschen mit eigenen Gedanken und klarer Haltung interessant und gehe nicht nach perfekten Lebensläufen oder Marketingtexten.
  12. Wie gehst Du mit Kritik um?
    Sachliche Kritik ist willkommen. Polemik oder persönliche Angriffe lasse ich meist einfach stehen. Nicht jede Reaktion verdient eine Antwort.
  13. Warum schreibst Du so viel selbst, statt zu delegieren?
    Weil Texte für mich kein austauschbares Produkt sind. Sprache transportiert Haltung – und die kann man nicht vollständig auslagern.
  14. Und ganz ehrlich: Machst Du eigentlich auch mal Pause?
    Ja. Nicht immer genug, aber immer bewusster. Manchmal hilft es, einen Schritt zurückzutreten, den Kopf frei zu bekommen – und dann wieder klarer weiterzudenken. Dazu habe ich sogar schon einen Artikel geschrieben…