Apple im Wandel: Frühe Geräte, eigene Erfahrungen und eine Ausstellung im OCM

Apple Macintosh Classic und Color Classic

Wenn Du Dich für Computergeschichte interessierst, lohnt sich ein Blick ins Oldenburger Computer-Museum ganz besonders. Das Museum gehört zu den Orten, die nicht laut auftreten müssen, um Eindruck zu hinterlassen und bietet ab April eine Sonderausstellung unter dem Motto „50 Jahre Apple Computer“. Seit vielen Jahren wird dort Technik nicht nur ausgestellt, sondern lebendig gehalten. Geräte stehen nicht hinter Glas, sondern oft betriebsbereit auf Tischen – so, wie sie früher tatsächlich genutzt wurden.

Gerade das macht den Unterschied. Du siehst dort nicht einfach alte Computer, sondern Du bekommst ein Gefühl dafür, wie sich Arbeiten, Spielen und Denken mit diesen Maschinen angefühlt hat. Von frühen Heimcomputern über klassische Bürorechner bis hin zu besonderen Einzelstücken ist alles vertreten – sorgfältig gesammelt, gepflegt und vor allem verständlich eingeordnet.

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Wer ist eigentlich J. D. Vance? Ein Portrait zu Herkunft, Karriere, Widersprüchen und Zukunft

Wer ist J. D. Vance?

In der internationalen Berichterstattung über die Vereinigten Staaten dominieren meist die großen, lauten Figuren. Namen, die polarisieren, die provozieren, die Schlagzeilen erzeugen. Für viele europäische Beobachter ist Politik in den USA daher oft ein Wechselspiel aus Zuspitzung, Konflikt und klar erkennbaren Gegensätzen. Und dann taucht plötzlich ein Name auf, der zunächst gar nicht in dieses Bild passt: J. D. Vance.

Kein klassischer Lautsprecher. Kein Mann der großen Gesten. Kein Politiker, der sofort durch markige Worte auffällt. Und doch ist er plötzlich da – in Interviews, in Analysen, in politischen Debatten. Nicht als Randfigur, sondern als jemand, der offensichtlich eine Rolle spielt, die größer ist, als sie auf den ersten Blick wirkt. Für viele Leser in Deutschland oder Europa beginnt an genau diesem Punkt die eigentliche Frage: Wer ist dieser Mann überhaupt – und warum wird er plötzlich so wichtig?

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Vom Commodore C16 bis WordPress: Eine Reise durch die frühen Jahre des Internets

Vom Modem zum Internet und Magazin

Wenn Du heute ein Smartphone in die Hand nimmst, steckt darin mehr Rechenleistung als früher in ganzen Computerräumen. In den 1980er-Jahren war das noch völlig anders. Computer waren selten, teuer und für viele Menschen eine geheimnisvolle Maschine. Wer damals einen eigenen Heimcomputer hatte, gehörte zu einer kleinen Gruppe von Bastlern, Tüftlern und Neugierigen. Das Spannende war: Man konsumierte Computer nicht einfach nur. Man musste sie verstehen. Viele Programme gab es nicht fertig zu kaufen. Stattdessen standen in Computerzeitschriften seitenlange Listings mit BASIC-Code, die man Zeile für Zeile abtippen musste. Erst danach konnte man sehen, ob das Programm überhaupt funktionierte.

Das klingt heute mühsam, hatte aber einen großen Vorteil. Man lernte automatisch, wie Computer funktionieren. Wer einen Fehler machte, bekam sofort eine Fehlermeldung – und musste selbst herausfinden, wo der Fehler lag. Auf diese Weise entstand bei vielen jungen Computerfans ein ganz natürlicher Zugang zu Technik und Programmierung.

Genau in dieser Zeit begann auch mein eigener Weg in die Welt der Computer.

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Als ich mit einem Roboter telefonierte – wie KI das Telefon erobert und wie man sie erkennt

Telefongespräch mit einem KI-Roboter

Es gibt Momente im Alltag, die zunächst vollkommen banal wirken. Man sitzt am Schreibtisch, arbeitet an einem Artikel, denkt über ein neues Thema nach – und plötzlich klingelt das Telefon. Eine Nummer, die man nicht kennt. In meinem Fall war es eine Vorwahl aus dem Ruhrgebiet: 0233 irgendwas. Solche Anrufe bekommt man als Selbstständiger gelegentlich. Meistens geht es um Werbung, irgendwelche Dienstleistungen oder Beratungen, die man eigentlich gar nicht braucht.

Also nahm ich den Anruf zunächst völlig normal entgegen. Am anderen Ende meldete sich eine freundliche Frauenstimme. Sie stellte sich als Mitarbeiterin vor, die im Zusammenhang mit Facebook und Instagram arbeite. Es ging – wenig überraschend – um Werbung. Um Anzeigen. Um Reichweite. Um Sichtbarkeit für Unternehmen.

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CMD und neue Zahnkrone: Wie eine minimale Fehlhöhe den Körper beeinflusst

CMD und neue Zahnkrone

Es begann unspektakulär. Kein Unfall, kein lauter Knall, kein dramatischer Moment. Eine alte Krone an einem unteren Backenzahn zerbröselte schlichtweg. So etwas passiert irgendwann. Materialien altern, Belastungen summieren sich über Jahre. Ich habe mir darüber zunächst keine großen Gedanken gemacht. Es war kein Notfall, eher ein technisches Problem – etwas, das man repariert und dann abhakt.

Der Termin beim Zahnarzt war entsprechend routiniert. Untersuchung, kurzer Blick, sachliche Erklärung. Die alte Krone musste runter, darunter wurde gereinigt, vorbereitet, aufgebaut. Nichts Außergewöhnliches. Keine langen Diskussionen, keine komplizierten Entscheidungen. Doch leider zeigte sich bald, dass das Problem größer werden und länger andauern würde als zunächst erwartet.

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Wie Tiere Zeit wahrnehmen – und was das für die Zukunft der KI bedeutet

Tiere, KI und Zeitwahrnehmung

Eine Katze liegt auf dem Teppich. Sie bewegt sich nicht. Sie blinzelt vielleicht kurz, dreht ein Ohr, seufzt innerlich über die Zumutungen des Daseins – und sonst passiert: nichts. Der Mensch schaut darauf und denkt: „Typisch. Faules Vieh“. Aber was, wenn genau das Gegenteil richtig ist? Was, wenn die Katze nicht zu langsam ist – sondern wir? Dieser Artikel ist entstanden, nachdem ich zu diesem Thema ein Video von Gerd Ganteför geschaut hatte und es so interessant fand, dass ich es gerne hier vorstellen möchte.

Seit Jahrhunderten beobachten Menschen Tiere und kommen immer wieder zu denselben falschen Schlüssen. Wir interpretieren ihr Verhalten mit unserem Tempo, unserer Wahrnehmung, unserer inneren Uhr. Und diese Uhr ist, nüchtern betrachtet, eher ein gemütlicher Wandkalender als ein Hochgeschwindigkeitsprozessor. Vielleicht wirkt die Katze nur deshalb so desinteressiert, weil sich ihre Umwelt für sie ungefähr so dynamisch anfühlt wie eine Behördenwarteschlange am Freitagnachmittag.

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Helge Schneider: Haltung, Humor und die Freiheit, sich nicht erklären zu müssen

Helge Schneider Portrait

Helge Schneider ist mir schon sehr früh aufgefallen. Nicht, weil er besonders laut gewesen wäre oder sich in den Vordergrund gedrängt hätte – eher im Gegenteil. Es war diese eigentümliche Mischung aus intelligenter Absurdität, sprachlichem Seitwärtsdenken und musikalischer Selbstverständlichkeit, die hängen blieb. Etwas daran wirkte von Anfang an anders. Unaufgeregt. Unbeeindruckt. Und vor allem: nicht erklärungsbedürftig.

Dieses Porträt ist deshalb kein Fantext. Es ist auch kein ironisches Augenzwinkern und kein Versuch, Helge Schneider in eine kulturelle Schublade zu sortieren. Es ist vielmehr der Versuch, eine Persönlichkeit zu betrachten, die sich seit Jahrzehnten konsequent jeder Vereinnahmung entzieht – und gerade dadurch Haltung zeigt.

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Klimaschutz mit Tunnelblick – Elektromobilität, Lobbyarbeit und die verdrängten Kosten

Elektromobilität ohne Ideologie

Dieser Artikel ist keine Abrechnung mit Elektromobilität. Er ist auch kein Versuch, eine technologische Entwicklung schlechtzureden, die für viele Menschen im Alltag durchaus funktioniert. Ich schreibe diesen Text, weil mir in den letzten Jahren immer deutlicher geworden ist, dass zwischen politischer Erzählung, öffentlicher Wahrnehmung und physikalischer Realität eine Lücke entstanden ist, über die kaum noch gesprochen wird. Und ich schreibe ihn gerade nicht aus der Perspektive eines Außenstehenden. Ich fahre selbst seit Jahren einen Plug-in-Hybrid. Ich kenne das elektrische Fahren aus eigener Erfahrung, nicht aus Broschüren oder Talkshows. Ich weiß, wie angenehm es ist, lautlos durch die Stadt zu gleiten, wie direkt die Leistungsentfaltung ist, wie entspannt sich vieles anfühlt. Wer einmal regelmäßig elektrisch gefahren ist, versteht sehr schnell, warum diese Antriebsform emotional überzeugt. Daran gibt es nichts kleinzureden.

Gerade deshalb halte ich es für notwendig, einen Schritt zurückzutreten und nüchtern zu fragen: Was leisten diese Fahrzeuge tatsächlich – und zu welchem Preis, systemisch betrachtet?

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