Software entwickeln mit Codex, ChatGPT und KI: Praxisleitfaden für Entwickler

Softwareentwicklung mit KI

Wenn Du mich vor wenigen Jahren gefragt hättest, wie Softwareentwicklung in zehn Jahren aussehen wird, hätte ich vermutlich über neue Programmiersprachen, bessere Frameworks oder leistungsfähigere Entwicklungsumgebungen gesprochen. Heute würde meine Antwort völlig anders ausfallen. Die größte Veränderung findet nicht bei den Werkzeugen statt, sondern bei der Art und Weise, wie wir als Entwickler denken und arbeiten.

Während ich diese Zeilen schreibe, arbeite ich selbst an einem neuen Softwaresystem. Dabei nutze ich seit einigen Wochen intensiv moderne KI-Werkzeuge wie Codex und andere Sprachmodelle. Anfangs war ich neugierig, inzwischen bin ich vor allem beeindruckt. Nicht deshalb, weil die KI plötzlich alles alleine erledigt, sondern weil sie bestimmte Aufgaben erstaunlich gut übernimmt und dadurch neue Arbeitsweisen ermöglicht.

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Wie künstliche Intelligenz die Softwareentwicklung und FileMaker verändert

KI-Evolution bei der Entwicklung von FileMaker Datenbanken

Wer derzeit durch Nachrichtenportale, soziale Netzwerke oder Business-Plattformen scrollt, bekommt schnell den Eindruck, dass künstliche Intelligenz praktisch über Nacht die gesamte Arbeitswelt verändert. Fast täglich erscheinen neue Werkzeuge, neue Sprachmodelle oder neue Versprechen. Texte werden automatisch geschrieben, Bilder generiert, Videos erstellt und Software teilweise bereits per Spracheingabe vorbereitet.

Für viele Unternehmen entsteht dadurch eine merkwürdige Mischung aus Neugier und Druck. Denn natürlich möchte niemand den Anschluss verpassen. Gleichzeitig wissen viele Unternehmer, Selbstständige und Entwickler noch gar nicht genau, welche dieser Technologien langfristig wirklich relevant bleiben werden. Genau darin liegt derzeit vermutlich die eigentliche Besonderheit der aktuellen KI-Phase: Fast jeder spürt, dass sich etwas verändert – aber kaum jemand kann im Moment wirklich zuverlässig einschätzen, wie schnell und in welche Richtung.

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Vom Content zur Substanz: Wie digitale Systeme entstehen, die nicht kopierbar sind

System statt Einzelinhalt

Wenn Du Dich heute im digitalen Raum bewegst, entsteht sehr schnell ein bestimmter Eindruck: Wer sichtbar ist, ist erfolgreich. Wer Reichweite hat, hat Einfluss. Und wer viele Inhalte produziert, baut sich automatisch etwas auf. Diese Gleichung wirkt auf den ersten Blick plausibel – sie ist aber trügerisch. Denn Sichtbarkeit ist kein Besitz. Reichweite ist kein Eigentum. Und Inhalte sind noch lange kein Fundament.

Ein Beitrag kann tausendfach gelesen werden und dennoch nach wenigen Tagen praktisch verschwinden. Ein Social-Media-Post kann viral gehen – und gleichzeitig keinerlei nachhaltige Wirkung entfalten. Selbst gut platzierte Inhalte in Suchmaschinen sind nicht automatisch stabil. Sie hängen an Algorithmen, an Plattformregeln und an Entwicklungen, die Du nicht kontrollierst.

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Gelenkt im Alltag – Wie moderne Verkaufstricks unser Verhalten steuern

Verkaufstricks im Supermarkt und Online

Es sind oft die kleinen Dinge, die einen stutzig machen. Keine großen Ereignisse, kein lauter Bruch – eher ein leiser Moment, in dem man innehält und sich fragt: War das nicht früher anders? So ein Moment hat sich bei mir kürzlich im Supermarkt ergeben. Ein Laden, den ich seit vielen Jahren kenne. Einer dieser Orte, bei denen man nicht nachdenken muss. Man weiß, wo die Dinge stehen. Milch hinten rechts, Brot vorne links, dazwischen die gewohnten Wege. Es ist eine stille Form von Verlässlichkeit, die man im Alltag kaum bemerkt – solange sie da ist.

Doch diesmal war etwas anders. Ich suchte. Nicht lange, aber länger als sonst. Die Milch war nicht mehr dort, wo sie immer war. Ein paar Schritte weiter, dann wieder zurück. Schließlich fand ich sie – aber der Gedanke blieb. Warum? Zunächst wirkt es banal. Ein Regal wird umgestellt, ein Produkt verschoben. Das passiert. Doch wenn sich solche Momente häufen, verliert das Ganze seinen zufälligen Charakter. Es entsteht ein Eindruck, der sich schwer greifen lässt, aber doch spürbar ist: Hier wird etwas verändert – nicht für mich, sondern mit mir.

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Vom ChatGPT-Datenexport zur eigenen Wissens-KI: Schritt-für-Schritt mit Ollama und Qdrant

Der Weg zum eigenen KI-Gedächtnis

Im ersten Teil dieser Artikelserie haben wir gesehen, dass der ChatGPT-Datenexport weit mehr ist als nur eine technische Funktion. In Deinen exportierten Daten steckt eine Sammlung aus Gedanken, Ideen, Analysen und Gesprächen, die sich über längere Zeit angesammelt haben. Doch solange diese Daten nur als Archiv auf der Festplatte liegen, bleiben sie genau das: ein Archiv. Der entscheidende Schritt besteht darin, diese Informationen wieder nutzbar zu machen. Genau hier beginnt der Aufbau einer persönlichen Wissens-KI.

Die Idee ist eigentlich erstaunlich einfach: Eine KI soll nicht nur mit allgemeinem Wissen arbeiten, sondern auch auf Deine eigenen Daten zugreifen können. Sie soll frühere Gespräche durchsuchen, passende Inhalte finden und diese in neue Antworten einbeziehen. Damit wird aus einer gewöhnlichen KI eine Art digitales Gedächtnis. Dies ist der zweite Teil der Artikelserie, in dem es nun um die Praxis geht.

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Apple im Wandel: Frühe Geräte, eigene Erfahrungen und eine Ausstellung im OCM

Apple Macintosh Classic und Color Classic

Wenn Du Dich für Computergeschichte interessierst, lohnt sich ein Blick ins Oldenburger Computer-Museum ganz besonders. Das Museum gehört zu den Orten, die nicht laut auftreten müssen, um Eindruck zu hinterlassen und bietet ab April eine Sonderausstellung unter dem Motto „50 Jahre Apple Computer“. Seit vielen Jahren wird dort Technik nicht nur ausgestellt, sondern lebendig gehalten. Geräte stehen nicht hinter Glas, sondern oft betriebsbereit auf Tischen – so, wie sie früher tatsächlich genutzt wurden.

Gerade das macht den Unterschied. Du siehst dort nicht einfach alte Computer, sondern Du bekommst ein Gefühl dafür, wie sich Arbeiten, Spielen und Denken mit diesen Maschinen angefühlt hat. Von frühen Heimcomputern über klassische Bürorechner bis hin zu besonderen Einzelstücken ist alles vertreten – sorgfältig gesammelt, gepflegt und vor allem verständlich eingeordnet.

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Vom Commodore C16 bis WordPress: Eine Reise durch die frühen Jahre des Internets

Vom Modem zum Internet und Magazin

Wenn Du heute ein Smartphone in die Hand nimmst, steckt darin mehr Rechenleistung als früher in ganzen Computerräumen. In den 1980er-Jahren war das noch völlig anders. Computer waren selten, teuer und für viele Menschen eine geheimnisvolle Maschine. Wer damals einen eigenen Heimcomputer hatte, gehörte zu einer kleinen Gruppe von Bastlern, Tüftlern und Neugierigen. Das Spannende war: Man konsumierte Computer nicht einfach nur. Man musste sie verstehen. Viele Programme gab es nicht fertig zu kaufen. Stattdessen standen in Computerzeitschriften seitenlange Listings mit BASIC-Code, die man Zeile für Zeile abtippen musste. Erst danach konnte man sehen, ob das Programm überhaupt funktionierte.

Das klingt heute mühsam, hatte aber einen großen Vorteil. Man lernte automatisch, wie Computer funktionieren. Wer einen Fehler machte, bekam sofort eine Fehlermeldung – und musste selbst herausfinden, wo der Fehler lag. Auf diese Weise entstand bei vielen jungen Computerfans ein ganz natürlicher Zugang zu Technik und Programmierung.

Genau in dieser Zeit begann auch mein eigener Weg in die Welt der Computer.

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Als ich mit einem Roboter telefonierte – wie KI das Telefon erobert und wie man sie erkennt

Telefongespräch mit einem KI-Roboter

Es gibt Momente im Alltag, die zunächst vollkommen banal wirken. Man sitzt am Schreibtisch, arbeitet an einem Artikel, denkt über ein neues Thema nach – und plötzlich klingelt das Telefon. Eine Nummer, die man nicht kennt. In meinem Fall war es eine Vorwahl aus dem Ruhrgebiet: 0233 irgendwas. Solche Anrufe bekommt man als Selbstständiger gelegentlich. Meistens geht es um Werbung, irgendwelche Dienstleistungen oder Beratungen, die man eigentlich gar nicht braucht.

Also nahm ich den Anruf zunächst völlig normal entgegen. Am anderen Ende meldete sich eine freundliche Frauenstimme. Sie stellte sich als Mitarbeiterin vor, die im Zusammenhang mit Facebook und Instagram arbeite. Es ging – wenig überraschend – um Werbung. Um Anzeigen. Um Reichweite. Um Sichtbarkeit für Unternehmen.

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