Deutschland hat die E-Rechnung nicht über Nacht erfunden – sie ist Ergebnis jahrelanger Normierungsarbeit (EN 16931), Bundes- und Länderverordnungen (B2G) und nun, über das Wachstumschancengesetz, der schrittweisen Ausweitung in den B2B-Alltag. Seit 1. Januar 2025 gilt eine neue gesetzliche Ausgangslage: Eine „elektronische Rechnung“ ist nur dann eine E-Rechnung, wenn sie strukturiert und maschinenlesbar ist – reine PDF-Anhänge per E-Mail sind nach der Definition keine E-Rechnung mehr. Das klingt technisch, hat aber betriebliche Folgen vom Rechnungseingang über die Buchhaltung bis zur Archivierung.
EU-Gesetze
EU-Gesetze bilden das rechtliche Fundament der Europäischen Union und prägen weit mehr Lebensbereiche, als vielen bewusst ist. Von Datenschutz über digitale Identitäten bis hin zu Finanz- und Gesundheitspolitik reicht der Rahmen, in dem Brüssel gemeinsame Regeln setzt, Harmonisierung anstrebt und nationale Gesetzgeber ergänzt. Für Unternehmer, Bürger und Verwaltungen bedeutet das oft neue Standards, neue Pflichten – aber auch neue Chancen. Wer verstehen will, wie sich politische Entscheidungen der EU auf den Alltag auswirken, sollte die Mechanismen, Hintergründe und praktischen Folgen dieser Rechtsakte kennen. Dieses Keyword bündelt relevante Entwicklungen, erklärt Zusammenhänge und ordnet ein, welche EU-Gesetze in Zukunft besonders wichtig werden.