Ulrike Guérot: Eine Europäerin zwischen Idee, Universität und öffentlichem Diskurs

Ulrike Guérot und Europa

Es gibt Menschen, deren Gedanken man nicht deshalb gerne verfolgt, weil man ihnen in allem zustimmt, sondern weil sie sich bemühen, die Dinge zu durchdringen. Ulrike Guérot gehört für mich zu diesen Stimmen. Seit einigen Jahren sehe ich mir immer wieder Vorträge von ihr an – nicht regelmäßig, nicht ritualisiert, sondern dann, wenn mir ein Thema begegnet, bei dem ich das Gefühl habe, dass es sich lohnt, genauer hinzuhören. Was dabei auffällt: Sie argumentiert ruhig, strukturiert und weitgehend unideologisch.

Das macht ihre Vorträge nicht spektakulär im medialen Sinn, aber tragfähig. Man kann ihr lange zuhören, ohne das Gefühl zu haben, dass hier ein fertiges Weltbild verkauft werden soll. Gerade in einer Zeit, in der politische Debatten häufig moralisch aufgeladen oder emotional verkürzt werden, wirkt diese Art des Sprechens fast altmodisch. Im besten Sinne.

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Spieltheorie erklärt 25 Jahre Geopolitik: Wie Europa seine strategische Rolle verlor

Spieltheorie erklärt 25 Jahre Geopolitik

Spieltheorie klingt für viele nach trockener Mathematik, nach Formeln, nach etwas, das nur in Vorlesungen oder Planspielen eine Rolle spielt. In Wahrheit ist sie jedoch ein uraltes Denkwerkzeug, das weit vor seiner akademischen Formalisierung existierte. Diplomaten nutzten es, Kommandeure nutzten es, Wirtschaftskapitäne nutzten es – lange bevor es diesen Namen überhaupt trug. Es ist am Ende nichts anderes als die nüchterne Frage:

„Wenn mehrere Akteure in einer unsicheren Lage entscheiden müssen – welche Optionen haben sie, und was folgt daraus?“

Dieses Denken ist heute erstaunlich selten geworden. Statt Alternativen zu analysieren, verengt sich vieles auf moralische Erzählungen oder spontane Deutungen. Dabei wäre gerade in geopolitischen Fragen die klare Analyse der Möglichkeiten das Fundament jeder reifen Politik. Genau dieses alte Handwerk möchte ich in diesem Artikel wieder aufgreifen.

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Zustand der deutschen Wirtschaft 2025: Fünf Jahre Krise, Zahlen, Trends und Ausblick

Zustand Deutsche Wirtschaft 2025

Wenn man heute auf die deutsche Wirtschaft schaut, ist es fast unmöglich, die letzten fünf Jahre voneinander zu trennen. Es war eine Kette von Ereignissen, die sich überlagert, verstärkt und teilweise gegenseitig blockiert haben. Der Startpunkt war 2020 – das Jahr, in dem die Pandemie das öffentliche Leben, die Lieferketten und ganze Branchen auf einen Schlag zum Stillstand brachte. Viele Unternehmen mussten schließen, Produktionen wurden unterbrochen, und staatliche Hilfen sollten kurzfristig verhindern, dass die Wirtschaft komplett einbricht.

Was damals wie eine vorübergehende Ausnahmesituation wirkte, entwickelte sich jedoch zu etwas Größerem: Die Folgen der damaligen Entscheidungen ziehen sich bis heute durch den Alltag von Unternehmern, Selbstständigen und Arbeitnehmern. Wer damals dachte, dass nach ein paar Monaten alles wieder „sein wird wie früher“, sieht inzwischen, dass sich vieles dauerhaft verändert hat.

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Das 28. Regime der EU: Der stille Umbau des europäischen Wirtschaftsraums?

28. EU-Regime

Im Moment spricht halb Europa über das sogenannte „28. Regime“. Viele fragen sich, was das eigentlich sein soll. Ein neuer Staat? Ein geheimes EU-Projekt? Oder einfach nur ein weiterer Versuch, den Binnenmarkt zu modernisieren? Tatsächlich handelt es sich um ein Konzept, das zwar groß klingt, aber im Kern erst einmal eine zusätzliche Unternehmensform beschreibt, die optional und rein freiwillig sein soll. Der Name „28. Regime“ kommt daher, dass es neben den 27 nationalen Rechtsordnungen ein weiteres Regelwerk gäbe – wie ein zusätzliches Werkzeug in einer bereits vollen Werkzeugkiste.

Die Idee dahinter ist nicht über Nacht entstanden. Schon seit Jahren klagen Start-ups, Investoren und auch manche Mittelständler darüber, dass die EU aus 27 sehr unterschiedlichen Wirtschaftsräumen besteht. Je nachdem, in welchem Land man startet, muss man andere Regeln beachten: andere Gründungsformalitäten, andere Haftungsregeln, andere Vorgaben für Mitarbeiterbeteiligungen oder Kapitalaufnahme. Für internationale Tech-Unternehmen ist das ein Hindernis, für Gründer oft abschreckend. Genau hier wollen die EU-Institutionen ansetzen.

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Was bedeutet der Spannungsfall in Deutschland – und welche Folgen hätte er konkret?

Spannungsfall-Deutschland-2025

In Zeiten zunehmender internationaler Spannungen taucht in politischen Debatten immer wieder ein Begriff auf, den viele Bürger kaum einzuordnen wissen: der „Spannungsfall“. Doch was bedeutet es konkret, wenn dieser Fall in Deutschland festgestellt wird? Und worin unterscheidet sich der Spannungsfall vom bekannteren Verteidigungsfall, der zumeist mit einem tatsächlichen Kriegsgeschehen assoziiert wird? Um die möglichen Folgen richtig einschätzen zu können, lohnt sich ein nüchterner Blick auf die verfassungsrechtliche Lage.

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Kriegstüchtigkeit, Wehrpflicht & Verweigerung: Was im Ernstfall zu tun ist

Wehrpflicht: Kriegsdienst verweigern

In einer Zeit zunehmender geopolitischer Spannungen stellt sich vielen Menschen in Deutschland die Frage, was im Fall einer Wiedereinführung der Wehrpflicht oder einer militärischen Eskalation auf sie zukommen könnte. Auch wenn die allgemeine Wehrpflicht in Deutschland seit 2011 ausgesetzt ist, gilt weiterhin das verfassungsmäßig garantierte Recht, den Kriegsdienst mit der Waffe aus Gewissensgründen zu verweigern. Dieser Artikel bietet einen sachlichen Überblick über die rechtlichen Grundlagen, die möglichen Zielgruppen, den Ablauf des Verfahrens und die zu beachtenden Stellen, ohne dabei eine Rechtsberatung im Einzelfall zu ersetzen.

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