Unsterblichkeit durch Technik: Wie weit Forschung und KI wirklich sind

Digitale Unsterblichkeit

Seit es Menschen gibt, gibt es den Wunsch, das Leben zu verlängern – oder am liebsten gleich unendlich auszudehnen. Früher waren es Mythen, Religionen, Alchemisten oder geheimnisvolle Rituale, die den Menschen Hoffnung machten. Heute sitzen keine Zauberer mehr über alten Pergamenten, sondern einige der reichsten Menschen der Welt über modernster Biologie und KI-Technologie. Es klingt auf den ersten Blick nach Science-Fiction: Kann man Altern aufhalten? Kann man sich digital „konservieren“? Kann man sein Denken in eine Maschine übertragen?

Doch das Thema hat längst den Elfenbeinturm verlassen. Große Tech-Milliardäre investieren inzwischen Milliarden in Projekte, die genau diese Fragen ernsthaft untersuchen. Nicht, weil sie unsterbliche Götter werden wollen – sondern weil sie es sich leisten können, an den Grenzen des Machbaren zu forschen. Dieser Artikel erklärt ganz einfach, was hinter dieser Idee steckt, welche technischen Entwicklungen es heute schon gibt, wo die Grenzen liegen – und warum dieses Thema in den nächsten 20 Jahren immer wichtiger werden wird.

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Die digitale ID der EU: Verknüpfung, Kontrolle und Risiken im Alltag

Digitale ID der EU

Wenn man von „digitaler ID“, „europäischer Identitäts-Wallet“ oder „EUDI-Wallet“ hört, klingt das zunächst abstrakt – fast wie ein weiteres kompliziertes IT-Projekt aus Brüssel. Viele Menschen haben noch nie bewusst von „eIDAS 2.0“ gehört, dem zugrunde liegenden EU-Regelwerk. Und doch betrifft dieses Projekt langfristig nahezu jeden Bürger der Europäischen Union.

Im Kern geht es um etwas, das wir seit Jahrzehnten auf Papier oder als Plastikkarte im Alltag mitführen: den amtlichen Nachweis unserer Identität. Bisher besitzen wir verschiedene Dokumente – Personalausweis, Führerschein, Krankenversicherungskarte, Steuer-ID, Konto-Login, Versichertennummer. Jedes System arbeitet getrennt, jedes mit eigenen Abläufen, oft verwirrend und manchmal ärgerlich.

Die EU verfolgt nun das Ziel, diese verstreuten Identitätsbereiche in einer einheitlichen digitalen Lösung zusammenzuführen.

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Die elektronische Patientenakte (ePA) im Faktencheck: Risiken, Rechte und Widerspruch

Alle Fakten zur elektronischen Patientenakte

Die elektronische Patientenakte, kurz ePA, ist eines der ambitioniertsten Digitalisierungsprojekte im deutschen Gesundheitswesen. Sie soll medizinische Informationen zentral bündeln – von Befunden und Laborwerten über Medikationspläne bis hin zu Impfungen und Krankenhausberichten. Ärzte, Therapeuten, Apotheken und Patienten sollen dadurch besser miteinander vernetzt, Doppeluntersuchungen vermieden und die Behandlungsqualität verbessert werden.

Was auf dem Papier modern und effizient klingt, wirft in der Praxis zahlreiche Fragen auf: Wer hat Zugriff? Wie sicher sind die Daten? Und vor allem: Will ich überhaupt, dass all meine Gesundheitsinformationen zentral gespeichert und zugänglich sind – auch dann, wenn ich nicht darum gebeten habe?

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Zwangsmigration bei HostEurope: Wenn E-Mails plötzlich in der Cloud landen

Hosteurope Migration zu Microsoft 365

Es gibt Entscheidungen, die man als Selbstständiger gern aufschiebt, weil sie lästig sind. Der Wechsel des Hosting-Anbieters gehört zweifellos dazu. Solange die Webseiten laufen, die Mails ankommen und die Rechnungen bezahlt werden, denkt man: Warum etwas anfassen, das funktioniert?

Doch manchmal merkt man zu spät, dass „funktionieren“ längst nicht mehr „stimmen“ bedeutet. Denn mein Webhosting-Anbieter Hosteurope war der Meinung, seine Kunden ohne aktive Zustimmung mit einer kostenpflichtigen Zwangsmigration zu Microsoft 365 beglücken zu müssen. Im folgenden meine Erfahrungen, die für mich mit einer Migration zu einem anderen Hosting-Anbieter endete.

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Stress ist keine Naturgewalt – Wie man sich Freiräume zurückholt, Schritt für Schritt

Stress ist keine Naturgewalt

„Sie haben zu viel Stress.“

Das sagte mein Zahnarzt zu mir, als ich wegen meiner CMD-Probleme bei ihm in Behandlung war. Und meine spontane Antwort war die, die wohl viele Menschen geben würden:

„Ja, was soll ich denn machen – ich habe den Stress nun mal.“

Doch sein nächster Satz blieb mir im Kopf hängen. Er sagte nur ruhig:

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Elektronische Rechnungen im Mittelstand: XRechnung, ZUGFeRD und ERP im Überblick

Übersicht zur Pflicht elektronischer Rechnungen

Deutschland hat die E-Rechnung nicht über Nacht erfunden – sie ist Ergebnis jahrelanger Normierungsarbeit (EN 16931), Bundes- und Länderverordnungen (B2G) und nun, über das Wachstumschancengesetz, der schrittweisen Ausweitung in den B2B-Alltag. Seit 1. Januar 2025 gilt eine neue gesetzliche Ausgangslage: Eine „elektronische Rechnung“ ist nur dann eine E-Rechnung, wenn sie strukturiert und maschinenlesbar ist – reine PDF-Anhänge per E-Mail sind nach der Definition keine E-Rechnung mehr. Das klingt technisch, hat aber betriebliche Folgen vom Rechnungseingang über die Buchhaltung bis zur Archivierung.

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Warum eine ERP-Software allein nicht reicht – und wie man Prozesse wirklich versteht

ERP-Software: Betriebsprozesse verstehen vor der Digitalisierung

In vielen Unternehmen läuft es immer nach dem gleichen Muster: Irgendwann kommt der Punkt, an dem die Geschäftsführung feststellt, dass „etwas nicht mehr rund läuft“. Vielleicht sind die Abläufe zu langsam geworden, die Fehler häufen sich, oder man verliert zunehmend den Überblick über Zahlen, Kunden oder interne Vorgänge. Der Ruf nach einer neuen Softwarelösung wird laut – am besten gleich eine moderne, leistungsfähige ERP-Software, die „alles kann“. Doch hier beginnt oft ein verhängnisvoller Trugschluss.

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Wie ich in vier Monaten fünf Bücher in zwei Sprachen geschrieben habe

Bücher schreiben mit Affinity und BoD

…und warum das kein Wunderwerk ist, sondern das Ergebnis einer klaren Strategie

Bücher zu schreiben galt lange Zeit als etwas Langwieriges – ein einsames Projekt, das sich über Monate oder gar Jahre zieht. Doch was, wenn man sich von diesem Bild verabschiedet? Was, wenn man das Schreiben neu denkt – mit klarem Fokus, durchdachten Abläufen und gezieltem KI-Einsatz?

In meinem neuen Buch „Bücher schreiben 2.0 – Praxisleitfaden für Autoren im KI-Zeitalter“ beschreibe ich genau diesen Weg. Ein Weg, der es mir ermöglicht hat, in gerade einmal vier Monaten fünf Bücher zu schreiben, sie in zwei Sprachen zu veröffentlichen – und dabei keinen Qualitätsverlust gegenüber klassischen Verlagswerken in Kauf zu nehmen.

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