Russland, NATO und die Angst vor dem Krieg: Was sich belegen lässt – und was nicht

NATO, Russland und die Angst vor einem Krieg

Dieser Artikel ist nicht aus einem aktuellen Impuls heraus entstanden, nicht aus Empörung oder aus Parteinahme. Er ist vielmehr das Ergebnis einer längeren Beobachtung – und eines wachsenden Unbehagens. Ich habe mich mit Russland nicht erst seit dem Ukrainekrieg beschäftigt. Das Interesse reicht weiter zurück. Schon in der Schulzeit hatte ich Russisch als Fremdsprache, habe mich damals – ganz unaufgeregt – mit Sprache, Geschichte und Mentalität beschäftigt. Dieses frühe Interesse hat dazu geführt, dass ich Entwicklungen dort über Jahre hinweg verfolgt habe, ohne ständig den Blickwinkel zu wechseln.

Gerade deshalb erschreckt mich heute, wie grob, wie vereinfachend und wie selbstsicher viele Bilder über Russland und seine angeblichen Ziele in den öffentlichen Raum gestellt werden – oft ohne Quellen, ohne Kontext, manchmal sogar ohne jede innere Logik. Besonders irritierend wird es dann, wenn solche Narrative nicht nur in Talkshows oder Kommentarspalten auftauchen, sondern von Journalisten, Politikern oder anderen offiziellen Stimmen nahezu unreflektiert übernommen werden. An einem Punkt stellt man sich dann zwangsläufig die Frage:

Stimmt das eigentlich so?

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Wenn der Mac zuhört: Was Apples integrierte KI mit Gemini und Siri künftig für Nutzer bedeutet

Apple, Siri und Gemini

Wer heute einen Mac aufklappt, erwartet Verlässlichkeit. Programme starten, Dateien liegen an ihrem Platz, Abläufe sind eingeübt. Viele haben sich über Jahre – manche über Jahrzehnte – eine Arbeitsweise aufgebaut, die funktioniert. Man weiß, wo man klicken muss. Man kennt seine Werkzeuge. Und genau darin liegt ein stiller Komfort. Doch im Hintergrund bereitet sich seit einiger Zeit eine Veränderung vor, die größer ist als neue Farben, neue Symbole oder zusätzliche Menüpunkte. Zum ersten Mal zieht eine Form von künstlicher Intelligenz nicht nur als einzelne Anwendung ein, sondern rückt näher an das Herz des Betriebssystems selbst. Dorthin, wo tägliche Routinen entstehen.

Das klingt zunächst abstrakt. Vielleicht sogar ein wenig nach Zukunftsmusik. Aber im Grunde geht es um etwas sehr Bodenständiges: Der Computer soll besser verstehen, was gemeint ist. Nicht nur, was angeklickt wird. Viele Menschen haben KI bislang außerhalb ihres eigentlichen Arbeitens erlebt. In Chatfenstern, auf Webseiten, als Experiment oder Spielerei. Man probiert etwas aus, staunt vielleicht, schließt das Fenster wieder – und kehrt zurück zum normalen Alltag.

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Helge Schneider: Haltung, Humor und die Freiheit, sich nicht erklären zu müssen

Helge Schneider Portrait

Helge Schneider ist mir schon sehr früh aufgefallen. Nicht, weil er besonders laut gewesen wäre oder sich in den Vordergrund gedrängt hätte – eher im Gegenteil. Es war diese eigentümliche Mischung aus intelligenter Absurdität, sprachlichem Seitwärtsdenken und musikalischer Selbstverständlichkeit, die hängen blieb. Etwas daran wirkte von Anfang an anders. Unaufgeregt. Unbeeindruckt. Und vor allem: nicht erklärungsbedürftig.

Dieses Porträt ist deshalb kein Fantext. Es ist auch kein ironisches Augenzwinkern und kein Versuch, Helge Schneider in eine kulturelle Schublade zu sortieren. Es ist vielmehr der Versuch, eine Persönlichkeit zu betrachten, die sich seit Jahrzehnten konsequent jeder Vereinnahmung entzieht – und gerade dadurch Haltung zeigt.

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Der Zwei-plus-Vier-Vertrag, die NATO und die Bundeswehr: Was gilt heute noch?

Wenn heute über Sicherheitspolitik, Bundeswehr und internationale Verpflichtungen gesprochen wird, geschieht das meist im Modus der Gegenwart: Zahlen, Bedrohungslagen, Bündnisfähigkeit. Selten jedoch wird gefragt, auf welchem rechtlichen Fundament all das eigentlich steht. Dabei existiert ein Vertrag, der genau dieses Fundament bildet – und der dennoch kaum noch im öffentlichen Bewusstsein verankert ist: der Zwei-plus-Vier-Vertrag.

Viele kennen ihn dem Namen nach. Wenige wissen, was genau darin geregelt wurde. Noch weniger beschäftigen sich mit der Frage, welche Bedeutung diese Vereinbarungen heute noch haben – mehr als drei Jahrzehnte nach der deutschen Wiedervereinigung, in einer Welt, die sich politisch, militärisch und gesellschaftlich grundlegend verändert hat.

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Digitales Eigentum erklärt – So entstehen nachhaltige Online-Vermögenswerte

Was ist Digitales Eigentum

Eigentum war über Jahrhunderte hinweg etwas sehr Konkretes. Man konnte es anfassen, betreten oder in die Hand nehmen. Ein Haus, ein Stück Land, eine Werkstatt, Bücher im Regal oder Werkzeuge in der Schublade – all das waren Dinge, die eindeutig zugeordnet werden konnten. Sie gehörten jemandem, waren sichtbar vorhanden und blieben in der Regel auch dann bestehen, wenn sich politische, wirtschaftliche oder gesellschaftliche Umstände änderten.

Dieser Artikel erläutert, was digitales Eigentum ist, welche Formen es gibt und wie man gerade im heutigen KI-Zeitalter digitales Eigentum aufbauen kann.

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Klimaschutz mit Tunnelblick – Elektromobilität, Lobbyarbeit und die verdrängten Kosten

Elektromobilität ohne Ideologie

Dieser Artikel ist keine Abrechnung mit Elektromobilität. Er ist auch kein Versuch, eine technologische Entwicklung schlechtzureden, die für viele Menschen im Alltag durchaus funktioniert. Ich schreibe diesen Text, weil mir in den letzten Jahren immer deutlicher geworden ist, dass zwischen politischer Erzählung, öffentlicher Wahrnehmung und physikalischer Realität eine Lücke entstanden ist, über die kaum noch gesprochen wird. Und ich schreibe ihn gerade nicht aus der Perspektive eines Außenstehenden. Ich fahre selbst seit Jahren einen Plug-in-Hybrid. Ich kenne das elektrische Fahren aus eigener Erfahrung, nicht aus Broschüren oder Talkshows. Ich weiß, wie angenehm es ist, lautlos durch die Stadt zu gleiten, wie direkt die Leistungsentfaltung ist, wie entspannt sich vieles anfühlt. Wer einmal regelmäßig elektrisch gefahren ist, versteht sehr schnell, warum diese Antriebsform emotional überzeugt. Daran gibt es nichts kleinzureden.

Gerade deshalb halte ich es für notwendig, einen Schritt zurückzutreten und nüchtern zu fragen: Was leisten diese Fahrzeuge tatsächlich – und zu welchem Preis, systemisch betrachtet?

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Was ist BRICS – und was nicht: Geschichte, Wirtschaft und geopolitische Einordnung

BRICS Staaten

Wer sich nüchtern die Zahlen anschaut, reibt sich zunächst die Augen: Die heutigen BRICS-Staaten vereinen fast die Hälfte der Weltbevölkerung auf sich. Milliarden Menschen leben in diesen Ländern, arbeiten dort, produzieren, konsumieren, bauen Infrastruktur auf und gestalten ihre Zukunft. Gemessen an Bevölkerung, Wirtschaftsleistung (vor allem in Kaufkraft) und Rohstoffen handelt es sich also keineswegs um eine Randerscheinung der Weltpolitik. Und doch spielen die BRICS-Staaten in der täglichen Berichterstattung westlicher Medien meist nur eine Nebenrolle – oft reduziert auf Einzelereignisse, Konflikte oder Schlagworte.

Genau an diesem Punkt setzt dieser Artikel an. Nicht, um BRICS zu feiern oder zu verteidigen, sondern um zu verstehen, was sich hinter dieser Abkürzung verbirgt, wie sie entstanden ist und warum sie heute eine Rolle spielt, die man nicht einfach ausblenden kann.

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Was unsere Opas vom Krieg erzählten – und warum diese Stimmen heute fehlen

Kriegserinnerungen der Großväter

Es wird viel über Krieg gesprochen. In Nachrichten, Talkshows, Kommentaren, sozialen Medien. Kaum ein Thema ist so präsent – und gleichzeitig so merkwürdig abstrakt. Zahlen, Karten, Frontverläufe, Einschätzungen von Experten. Man weiß, wo etwas passiert, wer beteiligt ist und was auf dem Spiel stehen soll. Was dabei fast vollständig fehlt, sind die Stimmen derer, die Krieg nicht erklärt, sondern erlebt haben.

Vielleicht liegt es daran, dass diese Stimmen langsam verstummen. Vielleicht aber auch daran, dass wir verlernt haben, ihnen zuzuhören.

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