Es gibt Figuren, die kleben einem Menschen ein Leben lang an den Fersen. Manche wie ein schlecht sitzender Anzug, andere wie ein alter Freund, der ungefragt immer wieder vorbeikommt. Bei Dieter Hallervorden heißt dieser Freund „Didi“. Und er klingelt nicht, er schlägt. Auf einen imaginären Gong. Palim, Palim! – und schon weiß fast jeder, wer gemeint ist.
Doch genau hier beginnt das Missverständnis. Denn wer Dieter Hallervorden auf diesen einen Moment reduziert, auf die Slapstick-Nummer, auf das stolpernde Gesicht und die überzeichnete Naivität, verpasst den eigentlichen Menschen dahinter. Der Spaßmacher war immer nur die Oberfläche. Darunter arbeitete ein Kopf, der wacher war, als ihm viele zutrauten – und ein Charakter, der sich nie gern sagen ließ, wo es langzugehen hat. Dieses Porträt ist daher kein nostalgischer Rückblick auf Fernsehunterhaltung vergangener Jahrzehnte. Es ist der Versuch, einen Künstler ernst zu nehmen, der jahrzehntelang bewusst nicht ernst genommen werden wollte – und genau deshalb so wirkungsvoll war.
In der letzten Woche war ich für ein paar Tage in Berlin und konnte dort viele interessante Eindrücke gewinnen, die ich gerne im Folgenden beschreibe. Der Kurztrip nach Berlin eignete sich außerdem hervorragend dazu, meine relativ neue Nikon Coolpix P300 auf Herz und Nieren zu testen – die Bildergalerien in diesem Artikel stammen also allesamt aus der Nikon P300. Die Tage in Berlin waren spannend, und ich konnte zum ersten Mal einen originalen Microsoft Surface-Tisch bewundern, der zur Ausstattung der „Q110 – Die Deutsche Bank der Zukunft“-Filiale in der Friedrichstraße gehört. Doch eins nach dem anderen. Zunächst möchte ich erläutern, warum es als Geschäftsreisender eine gute Idee ist, das Auto stehen zu lassen, und dann erzähle ich mal, was ich in Berlin so erlebt habe.