Wenn man wie ich seit Jahrzehnten mit Layout- und Satzprogrammen arbeitet, spürt man solche Umbrüche meist deutlicher als jene, die erst seit Kurzem in dieser Welt unterwegs sind. Ich habe über die Jahre vieles kommen und gehen sehen: In den frühen Neunzigern arbeitete ich auf dem Atari ST mit Calamus SL und später, unter Windows, mit CorelDraw!. Später folgten QuarkXPress, dann iCalamus, Adobe InDesign – und schließlich, vor einigen Jahren, Affinity Publisher. Seitdem begleitet mich die Affinity-Suite durch nahezu alle meine Buchprojekte. Sie war über die Jahre ein verlässliches Werkzeug, angenehm schnörkellos, klar strukturiert und frei von jenem Ballast, den viele große Softwarehäuser sich im Laufe der Zeit selbst aufgeladen haben.
Tipps & Anleitungen
In dieser Kategorie finden Sie praktische Tipps, Schritt-für-Schritt-Anleitungen und praxisnahe Ratgeber zu verschiedenen Themen aus Technik, Business und Alltag. Die Beiträge zeigen verständlich und nachvollziehbar, wie man typische Probleme löst, Software effizient nutzt oder neue Arbeitsweisen ausprobiert. Ob es um Apple-Geräte, FileMaker, ERP-Software, Gesundheitsthemen oder andere praktische Fragestellungen geht – hier steht der konkrete Nutzen im Vordergrund. Die Anleitungen sind so aufgebaut, dass sie direkt umsetzbar sind und im Alltag oder im Unternehmen schnell weiterhelfen.
Die digitale ID der EU: Verknüpfung, Kontrolle und Risiken im Alltag
Wenn man von „digitaler ID“, „europäischer Identitäts-Wallet“ oder „EUDI-Wallet“ hört, klingt das zunächst abstrakt – fast wie ein weiteres kompliziertes IT-Projekt aus Brüssel. Viele Menschen haben noch nie bewusst von „eIDAS 2.0“ gehört, dem zugrunde liegenden EU-Regelwerk. Und doch betrifft dieses Projekt langfristig nahezu jeden Bürger der Europäischen Union.
Im Kern geht es um etwas, das wir seit Jahrzehnten auf Papier oder als Plastikkarte im Alltag mitführen: den amtlichen Nachweis unserer Identität. Bisher besitzen wir verschiedene Dokumente – Personalausweis, Führerschein, Krankenversicherungskarte, Steuer-ID, Konto-Login, Versichertennummer. Jedes System arbeitet getrennt, jedes mit eigenen Abläufen, oft verwirrend und manchmal ärgerlich.
Die EU verfolgt nun das Ziel, diese verstreuten Identitätsbereiche in einer einheitlichen digitalen Lösung zusammenzuführen.
Die elektronische Patientenakte (ePA) im Faktencheck: Risiken, Rechte und Widerspruch
Die elektronische Patientenakte, kurz ePA, ist eines der ambitioniertsten Digitalisierungsprojekte im deutschen Gesundheitswesen. Sie soll medizinische Informationen zentral bündeln – von Befunden und Laborwerten über Medikationspläne bis hin zu Impfungen und Krankenhausberichten. Ärzte, Therapeuten, Apotheken und Patienten sollen dadurch besser miteinander vernetzt, Doppeluntersuchungen vermieden und die Behandlungsqualität verbessert werden.
Was auf dem Papier modern und effizient klingt, wirft in der Praxis zahlreiche Fragen auf: Wer hat Zugriff? Wie sicher sind die Daten? Und vor allem: Will ich überhaupt, dass all meine Gesundheitsinformationen zentral gespeichert und zugänglich sind – auch dann, wenn ich nicht darum gebeten habe?
Beruf, Weltbild, Zukunft: Entscheidungen im Schatten des Umbruchs
Dies ist kein Ratgeber im klassischen Sinn. Hier findest Du keine Berufsempfehlungen, keine Tabellen mit Zukunftsbranchen und keine Tipps zur perfekten Bewerbung. Stattdessen geht es um etwas Tieferes: um Haltung, Orientierung und die Fähigkeit, klar zu sehen – in einer Zeit, in der vieles nicht mehr trägt.
Es gibt Lebensphasen, in denen man innerlich spürt: So wie es war, kann es nicht bleiben. Nicht, weil man plötzlich unzufrieden ist. Sondern weil man sieht, dass sich die Welt um einen herum verändert – und nicht zum Besseren. Viele Menschen spüren heute diesen leisen Schmerz. Ein Ziehen im Hintergrund, das nicht mehr weggeht. Die Ahnung, dass das, was uns seit Jahrzehnten als „Sicherheit“ verkauft wird, immer weniger mit der Wirklichkeit zu tun hat.
Stress ist keine Naturgewalt – Wie man sich Freiräume zurückholt, Schritt für Schritt
„Sie haben zu viel Stress.“
Das sagte mein Zahnarzt zu mir, als ich wegen meiner CMD-Probleme bei ihm in Behandlung war. Und meine spontane Antwort war die, die wohl viele Menschen geben würden:
„Ja, was soll ich denn machen – ich habe den Stress nun mal.“
Doch sein nächster Satz blieb mir im Kopf hängen. Er sagte nur ruhig:
Wie man heute schon KI-Spezialisten ausbilden kann – Chancen für Unternehmen und Azubis
Noch vor wenigen Jahren war Künstliche Intelligenz ein Thema für Forschungseinrichtungen und große Konzerne. Man sprach über neuronale Netze, Deep Learning oder Spracherkennung – aber im Alltag spielte das kaum eine Rolle. Heute ist KI kein Zukunftsthema mehr, sondern Realität: Sie schreibt Texte, erstellt Bilder, analysiert Daten und steuert Produktionsprozesse. Ob in Verwaltung, Handwerk oder Industrie – überall taucht sie inzwischen auf.
Entgiften ohne Nebenwirkungen? Mein Erfahrungsbericht mit Huminsäuren
Es gibt Mittel, von denen man erst viel später erfährt, als es eigentlich gut gewesen wäre. So war das bei mir mit den Huminsäuren. In den frühen 2000er-Jahren hatte ich noch einige Amalgamfüllungen, die ich durch modernere Füllungen ersetzen ließ. Noch früher in den 80er-Jahren war das ganz normal – man ging zum Zahnarzt, bekam eine silberne Plombe, und das Thema war erledigt. Von Schwermetallen, Quecksilber oder Ausleitung hat keiner gesprochen. Jedenfalls nicht in der Zahnarztpraxis.
Was bedeutet der Spannungsfall in Deutschland – und welche Folgen hätte er konkret?
In Zeiten zunehmender internationaler Spannungen taucht in politischen Debatten immer wieder ein Begriff auf, den viele Bürger kaum einzuordnen wissen: der „Spannungsfall“. Doch was bedeutet es konkret, wenn dieser Fall in Deutschland festgestellt wird? Und worin unterscheidet sich der Spannungsfall vom bekannteren Verteidigungsfall, der zumeist mit einem tatsächlichen Kriegsgeschehen assoziiert wird? Um die möglichen Folgen richtig einschätzen zu können, lohnt sich ein nüchterner Blick auf die verfassungsrechtliche Lage.