Die FileMaker-Konferenz 2025 in Hamburg ist vorbei – und sie war in vielerlei Hinsicht ein besonderer Meilenstein. Nicht nur, weil sich in diesem Jahr viele Themen rund um Künstliche Intelligenz, Performance und moderne Workflows konzentrierten – sondern auch, weil der persönliche Austausch und das „Familiäre“ der FileMaker-Community wieder voll zum Tragen kam. Für mich persönlich war es eine intensive, inspirierende und rundum bereichernde Zeit – und das bereits ab dem ersten Abend.
Aktuelle Beiträge
Integration von MLX in FileMaker 2025: Lokale KI als neuer Standard
Während MLX ursprünglich als experimentelles Framework von Apple Research gestartet ist, hat sich in den letzten Monaten eine stille, aber bedeutende Entwicklung vollzogen: Mit der Veröffentlichung von FileMaker 2025 hat Claris MLX als native KI-Infrastruktur für Apple Silicon fest in den Server integriert. Das bedeutet: Wer mit einem Mac arbeitet und auf Apple Silicon setzt, kann MLX-Modelle nicht nur lokal ausführen, sondern direkt in FileMaker verwenden – mit nativen Funktionen, ganz ohne Zwischenschichten.
MLX auf Apple Silicon als lokale KI im Vergleich mit Ollama & Co.
In einer Zeit, in der zentrale KI-Dienste wie ChatGPT, Claude oder Gemini die Schlagzeilen beherrschen, wächst bei vielen professionellen Anwendern das Bedürfnis nach einem Gegenpol – einer lokalen, selbst kontrollierbaren KI-Infrastruktur. Gerade für kreative Prozesse, sensible Daten oder wiederkehrende Arbeitsabläufe ist eine lokale Lösung oft die nachhaltigere und sicherere Option.
Wer mit einem Mac arbeitet – insbesondere mit Apple Silicon (M1, M2, M3 oder M4) – findet mittlerweile erstaunlich leistungsfähige Tools, um eigene Sprachmodelle direkt auf dem Gerät zu betreiben. Im Zentrum steht dabei eine neue, weitgehend unbekannte Komponente: MLX, ein von Apple entwickeltes Machine-Learning-Framework, das in den kommenden Jahren eine zunehmend zentrale Rolle im KI-Ökosystem des Unternehmens spielen dürfte.
MCS: Wenn das Leben dich zum dritten Mal zwingt umzuziehen
Ich schreibe diese Zeilen aus einer Ferienwohnung in Pilsen, Tschechien. Es ist ein einfacher, klar strukturierter Ort. Küche, WLAN, ein guter Tisch zum Arbeiten. Alles, was ich brauche – nicht mehr, nicht weniger. Ich bin nicht hier, weil ich Urlaub mache. Ich bin auch nicht hier, um einer Laune zu folgen oder ein neues Kapitel aufzuschlagen. Ich bin hier, weil ich musste.
Warum eine ERP-Software allein nicht reicht – und wie man Prozesse wirklich versteht
In vielen Unternehmen läuft es immer nach dem gleichen Muster: Irgendwann kommt der Punkt, an dem die Geschäftsführung feststellt, dass „etwas nicht mehr rund läuft“. Vielleicht sind die Abläufe zu langsam geworden, die Fehler häufen sich, oder man verliert zunehmend den Überblick über Zahlen, Kunden oder interne Vorgänge. Der Ruf nach einer neuen Softwarelösung wird laut – am besten gleich eine moderne, leistungsfähige ERP-Software, die „alles kann“. Doch hier beginnt oft ein verhängnisvoller Trugschluss.
Wie ich in vier Monaten fünf Bücher in zwei Sprachen geschrieben habe
…und warum das kein Wunderwerk ist, sondern das Ergebnis einer klaren Strategie
Bücher zu schreiben galt lange Zeit als etwas Langwieriges – ein einsames Projekt, das sich über Monate oder gar Jahre zieht. Doch was, wenn man sich von diesem Bild verabschiedet? Was, wenn man das Schreiben neu denkt – mit klarem Fokus, durchdachten Abläufen und gezieltem KI-Einsatz?
In meinem neuen Buch „Bücher schreiben 2.0 – Praxisleitfaden für Autoren im KI-Zeitalter“ beschreibe ich genau diesen Weg. Ein Weg, der es mir ermöglicht hat, in gerade einmal vier Monaten fünf Bücher zu schreiben, sie in zwei Sprachen zu veröffentlichen – und dabei keinen Qualitätsverlust gegenüber klassischen Verlagswerken in Kauf zu nehmen.
RAG mit Ollama und Qdrant als universelle Suchmaschine für eigene Daten
In einer zunehmend unübersichtlichen Informationswelt wird es immer wichtiger, eigene Datenbestände gezielt durchsuchbar zu machen – nicht über klassische Volltextsuche, sondern durch semantisch relevante Antworten. Genau hier kommt das Prinzip der RAG-Datenbank ins Spiel – also einer KI-gestützten Suchlösung, die sich aus zwei zentralen Komponenten zusammensetzt:
Zahngesundheit und CMD – mehr als ein Bisschen. Was bringt die Zukunft?
Kaum eine Körperregion ist so komplex und gleichzeitig so unterschätzt wie der Kiefer. Er ist nicht nur dafür zuständig, dass wir kauen, sprechen und schlucken können – er ist auch Teil eines fein abgestimmten Systems aus Muskeln, Sehnen, Gelenken und Nerven, das bis in die Wirbelsäule, ja sogar bis in die Füße hineinwirkt. Gerät dieses System aus dem Takt, kann das weitreichende Folgen haben – für den gesamten Bewegungsapparat, für die Nervenbahnen und letztlich für das Wohlbefinden eines Menschen. In der medizinischen Fachwelt spricht man in diesem Zusammenhang von einer Craniomandibulären Dysfunktion (CMD).