Wer heute einen Mac aufklappt, erwartet Verlässlichkeit. Programme starten, Dateien liegen an ihrem Platz, Abläufe sind eingeübt. Viele haben sich über Jahre – manche über Jahrzehnte – eine Arbeitsweise aufgebaut, die funktioniert. Man weiß, wo man klicken muss. Man kennt seine Werkzeuge. Und genau darin liegt ein stiller Komfort. Doch im Hintergrund bereitet sich seit einiger Zeit eine Veränderung vor, die größer ist als neue Farben, neue Symbole oder zusätzliche Menüpunkte. Zum ersten Mal zieht eine Form von künstlicher Intelligenz nicht nur als einzelne Anwendung ein, sondern rückt näher an das Herz des Betriebssystems selbst. Dorthin, wo tägliche Routinen entstehen.
Das klingt zunächst abstrakt. Vielleicht sogar ein wenig nach Zukunftsmusik. Aber im Grunde geht es um etwas sehr Bodenständiges: Der Computer soll besser verstehen, was gemeint ist. Nicht nur, was angeklickt wird. Viele Menschen haben KI bislang außerhalb ihres eigentlichen Arbeitens erlebt. In Chatfenstern, auf Webseiten, als Experiment oder Spielerei. Man probiert etwas aus, staunt vielleicht, schließt das Fenster wieder – und kehrt zurück zum normalen Alltag.
Ein Jahr ist schon wieder vergangen, seitdem Steve Jobs am 5. Oktober 2011 seinem langjährigen Krebsleiden erlag. Nur wenige Wochen davor hat Steve Jobs bekannt gegeben, seine Aufgaben bei Apple nicht mehr wahrnehmen zu können. Apples Erfolg scheint dies seitdem keinen Abbruch getan zu haben, denn auch das iPhone 5 verkauft sich wieder einmal wie geschnitten Brot. Doch auch bei der Entwicklung des aktuellen iPhone hat Steve Jobs noch persönlich mitgewirkt. Zeit für eine kleine Timeline in Form einer Fotoserie vormals aktueller mobiler Apple-Geräte, die der Apple-CEO seit seiner Wiederkehr zu Apple aus der Taufe gehoben hat.