Ich habe es schon immer für einen Fehler gehalten, wenn Menschen ihre Daten aus der Hand geben – sei es in der Cloud, über Apps oder bei irgendwelchen „kostenlosen“ Diensten. Datenhoheit war für mich nie ein Modewort, sondern eine Frage der Selbstachtung. Wer Technik nutzt, ohne die Konsequenzen zu überdenken, begibt sich in eine Abhängigkeit, die oft erst Jahre später spürbar wird – aber dann umso tiefer greift.
Datenschutz
Datenschutz ist längst mehr als ein juristisches Randthema – er ist zu einem der zentralen Pfeiler unserer digitalen Selbstbestimmung geworden. In einer Zeit, in der persönliche Daten als neue Währung gelten, wird der souveräne Umgang mit Informationen zu einer Frage der Verantwortung – für Unternehmen ebenso wie für jeden Einzelnen.
Unter diesem Tag erscheinen Beiträge, die sich kritisch und praxisnah mit Fragen rund um Datenspeicherung, Tracking, Cloud-Dienste, staatliche Überwachung und digitale Autonomie befassen. Ziel ist es, Orientierung zu bieten – jenseits von Panikmache, aber auch jenseits blinder Technikgläubigkeit.
gFM-Business und die Zukunft des ERP: Lokale Intelligenz statt Cloud-Abhängigkeit
Seit über einem Jahrzehnt steht die Software gFM-Business für eine Besonderheit im deutschen ERP-Markt: Sie basiert nicht auf einem schwerfälligen, schwer wartbaren System, sondern auf der leichtgewichtigen, anpassbaren und visuell modellierten FileMaker-Plattform. Das hat viele Vorteile: gFM-Business lässt sich individuell erweitern, ist auf Windows, macOS und iOS lauffähig, und kann sowohl von Entwicklern als auch von ambitionierten Power-Usern angepasst werden.
Mit dem Aufkommen der künstlichen Intelligenz (KI) – insbesondere durch sogenannte Sprachmodelle wie ChatGPT – entstehen nun neue Chancen, die weit über klassische Automatisierung hinausgehen. gFM-Business bereitet sich aktiv auf diese Zukunft vor: mit dem Ziel, nicht nur Daten zu verwalten, sondern Wissen zu erschließen.
Integration von MLX in FileMaker 2025: Lokale KI als neuer Standard
Während MLX ursprünglich als experimentelles Framework von Apple Research gestartet ist, hat sich in den letzten Monaten eine stille, aber bedeutende Entwicklung vollzogen: Mit der Veröffentlichung von FileMaker 2025 hat Claris MLX als native KI-Infrastruktur für Apple Silicon fest in den Server integriert. Das bedeutet: Wer mit einem Mac arbeitet und auf Apple Silicon setzt, kann MLX-Modelle nicht nur lokal ausführen, sondern direkt in FileMaker verwenden – mit nativen Funktionen, ganz ohne Zwischenschichten.
MLX auf Apple Silicon als lokale KI im Vergleich mit Ollama & Co.
In einer Zeit, in der zentrale KI-Dienste wie ChatGPT, Claude oder Gemini die Schlagzeilen beherrschen, wächst bei vielen professionellen Anwendern das Bedürfnis nach einem Gegenpol – einer lokalen, selbst kontrollierbaren KI-Infrastruktur. Gerade für kreative Prozesse, sensible Daten oder wiederkehrende Arbeitsabläufe ist eine lokale Lösung oft die nachhaltigere und sicherere Option.
Wer mit einem Mac arbeitet – insbesondere mit Apple Silicon (M1, M2, M3 oder M4) – findet mittlerweile erstaunlich leistungsfähige Tools, um eigene Sprachmodelle direkt auf dem Gerät zu betreiben. Im Zentrum steht dabei eine neue, weitgehend unbekannte Komponente: MLX, ein von Apple entwickeltes Machine-Learning-Framework, das in den kommenden Jahren eine zunehmend zentrale Rolle im KI-Ökosystem des Unternehmens spielen dürfte.
Lokale KI auf dem Mac: So installieren Sie ein Sprachmodell mit Ollama
Lokale KI auf dem Mac ist längst praxistauglich – vor allem auf Apple-Silicon-Rechnern (M-Serie). Mit Ollama holen Sie sich eine schlanke Laufzeitumgebung für viele Open-Source-Sprachmodelle (z. B. Llama 3.1/3.2, Mistral, Gemma, Qwen). Mit der aktuellen Ollama-Version wird nun auch eine benutzerfreundliche App geliefert, mit der Sie per Mausklick ein lokales Sprachmodell auf Ihrem Mac einrichten können. In diesem Artikel finden Sie eine pragmatische Anleitung von der Installation bis zum ersten Prompt – mit Hinweisen aus der Praxis, wo Dinge traditionell gern schiefgehen.