Betrachtungen zur möglichen Rückkehr der Wehrpflicht
Eine Art Essay von Herrn von L’oreot zu einem möglichen Spannungsfall.
Magazin für Europa, Wirtschaft, KI und Digitalisierung
Beiträge mit persönlichen Erfahrungen aus Projekten, Alltag und Business. Sie geben Einblicke in Hintergründe, Prozesse und Erkenntnisse aus der Praxis.
Eine Art Essay von Herrn von L’oreot zu einem möglichen Spannungsfall.
Ich habe es schon immer für einen Fehler gehalten, wenn Menschen ihre Daten aus der Hand geben – sei es in der Cloud, über Apps oder bei irgendwelchen „kostenlosen“ Diensten. Datenhoheit war für mich nie ein Modewort, sondern eine Frage der Selbstachtung. Wer Technik nutzt, ohne die Konsequenzen zu überdenken, begibt sich in eine Abhängigkeit, die oft erst Jahre später spürbar wird – aber dann umso tiefer greift.
Wenn man das Wort Lithium hört, denken viele zunächst an moderne Akkus, Batterietechnik oder – mit einem skeptischen Blick – an Psychopharmaka. Doch Lithium ist in Wahrheit viel mehr als das: Es ist ein natürlich vorkommendes Spurenelement, das seit Urzeiten in unserer Umwelt vorkommt – im Gestein, im Wasser und auch in geringen Mengen in pflanzlichen Lebensmitteln.
Ich schreibe diese Zeilen aus einer Ferienwohnung in Pilsen, Tschechien. Es ist ein einfacher, klar strukturierter Ort. Küche, WLAN, ein guter Tisch zum Arbeiten. Alles, was ich brauche – nicht mehr, nicht weniger. Ich bin nicht hier, weil ich Urlaub mache. Ich bin auch nicht hier, um einer Laune zu folgen oder ein neues Kapitel aufzuschlagen. Ich bin hier, weil ich musste.
In vielen Unternehmen läuft es immer nach dem gleichen Muster: Irgendwann kommt der Punkt, an dem die Geschäftsführung feststellt, dass „etwas nicht mehr rund läuft“. Vielleicht sind die Abläufe zu langsam geworden, die Fehler häufen sich, oder man verliert zunehmend den Überblick über Zahlen, Kunden oder interne Vorgänge. Der Ruf nach einer neuen Softwarelösung wird laut – am besten gleich eine moderne, leistungsfähige ERP-Software, die „alles kann“. Doch hier beginnt oft ein verhängnisvoller Trugschluss.
Seit mehr als zehn Jahren beschäftige ich mich intensiv mit dem Thema Hämorrhoiden – leider nicht aus theoretischem Interesse, sondern aus eigener Erfahrung. In dieser Zeit habe ich bereits zwei Operationen hinter mir: eine THD‑Methode (Transanale Hämorrhoiden‑Desarterialisation) und eine Laserbehandlung. Beide Eingriffe haben zwar vorübergehend geholfen, aber die Beschwerden sind mit der Zeit immer wieder zurückgekehrt.
Hämorrhoiden sind ein Tabuthema. Obwohl Millionen Menschen betroffen sind, wird kaum offen darüber gesprochen. Viele leiden im Stillen, schieben Arztbesuche hinaus und versuchen, sich mit Cremes und Hausmitteln durchzuschlagen. Doch genau dieses Schweigen kann das Leiden ungewollt verlängern.
Mit „Das etwas andere Hämorrhoiden-Buch – Mein Weg durch die Hämorrhoiden-Hölle – und zurück“ setzt Markus Schall ein klares Zeichen gegen diese Sprachlosigkeit – und zeigt neue Wege auf, wie man Beschwerden besser verstehen, einordnen und ganzheitlich lindern kann.
Vor mittlerweile dreieinhalb Jahren begann für mich eine Reise, die ich in diesem Ausmaß nicht erwartet hätte – eine Reise durch meinen eigenen Körper, geführt von einer einzigen, regelmäßig angepassten Schiene. Dass die Auswirkungen so enorm werden würden, hätte ich zu Beginn Anfang 2022 definitiv nicht gedacht.